Auch das zweite Spiel der Saison können die Lübeck Seals für sich entscheiden und stehen erstmal punktgleich mit Flensburg auf dem ersten Platz in der Verbandsliga Nord. Dabei ließ man dem Aufsteiger aus Benefeld, der mit zwei Siegen in die Saison gestartet war, wenig Chancen und siegte am Ende deutlich mit 42:0.
Wie bereits zum Saisonstart gegen die Hamburg Swans, dominierte die Seals Defense den Gegner fast durchgehend und das trotz des Ausfalls von gleich drei Spielern in der Defensive Line, der durch die Linebacker Dean Tornow und Tobias Fillmer kompensiert werden musste, die hier aushalfen. Am Ende des Spiels konnte die Lübecker Verteidigung wieder fünf Turnover für sich verbuchen, dabei zwei Interceptions durch die Safetys Guiliano Paule und Benedikt Sokolowski und drei eroberte Fumble erzwingen. In die Nähe der Red Zone kamen die Benefelder im gesamten Spiel nur zweimal, wobei ein Field Goal Versuch zu kurz geriet und kurz vor Ende des Spiels als Safety Guiliano Paule den besten Drive der Sharks mit einer Interception in der eigenen Endzone beendete.
Auf Seiten der Seals Offense gab es dieses Mal schon deutlich mehr Licht als in der Vorwoche, aber es wurden immer noch zu viele Chancen liegen gelassen und auch durch Strafen zerstört. Fand man zu Beginn nur zweimal den Weg in die Endzone, durch Pässe von QB Johannes Mannsee auf die Receiver Florian Knüppel und Benjamin Wischnewski, so gelang es dann ab dem dritten Viertel auch mal mit dem Laufspiel, den immer Müde werdender Gegner, zu überwinden. So war es QB Johannes Mannsee selbst, der im dritten Quarter zweimal aus ein Yard vollstreckte und Allrounder Sharif Bsharat, der im letzten Spielabschnitt noch zweimal in die Benefelder Endzone lief.
Insgesamt war es am Ende ein auch in der Höhe verdienter Sieg, aber noch lange kein Grund für Höhenflüge. Am Pfingstwochenende ist nun erstmal spielfrei und am 26. Mai geht es nach Flensburg zu den Sealords, die ebenfalls Ihre beiden bisherigen Spiele gewinnen konnten und von den Seals Coaches bereits vor der Saison als "das Team to beat" ausgemacht wurden, da sie zu den Teams zählen, die sich in der Offense weiter entwickelt haben. Zu Hause sind die Seals dann wieder am zweiten Juni zu sehen, wenn der aktuelle Tabellenletzte Hamburg Heat zu Gast ist.
Schlüter - 14.05.2018
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