Oliver Luck wird Commissioner der XFL

Oliver Luck wird die XFL anführenDer erste Commissioner der neu ins Leben gerufenen XFL wird ein alter Bekannter: Oliver Luck, gerade auch in Deutschland bestens bekannt, soll die für 2020 geplante Liga anführen.

Wie bereits zu Jahresbeginn bekanntgegeben, soll die XFL im Januar 2020 mit acht Teams an den Start gehen, die jeweils zehn Spiele bestreiten und in der sich vier Mannschaften für die Playoffs um die Meisterschaft qualifizieren.

Finanziert wird das ganze Unternehmen von Vince McMahon, Besitzer der WWE (World Wrestling Entertainment - früher Word Wrestling Federation). Die XFL hatte unter seiner Regie 2001 für genau eine Saison bestanden, aber mit einigen Gimmicks aufgewartet, die selbst bei eingefleischten Anhängern der NFL für zustimmendes Kopfnicken gesorgt hatten.

Zwar hat McMahon offiziell noch keinen Fernsehpartner, der nach Ansicht von Experten unabdingbar ist, aber genug Erfahrung durch sein lebenslanges Wrestling-Engagement, um das kein größeres Hindernis sein zu lassen.

Allerdings braucht es natürlich Infrastruktur und einen Commissioner, der die neu zu gründende Liga vom Reissbrett in eine möglichst blühende Anfangsphase überführt. Und dafür ist der 58jährige Luck objektiv gesehen genau der richtige Mann: Er kennt nahezu alle Facetten des Geschäfts und auch die Gründung einer Liga beziehungsweise die Tätigkeit als Commissioner ist für ihn nicht neu.

Nach seiner Zeit am College (West Virginia) wurde er 1982 in der zweiten Runde von den Houston Oilers gedraftet, wo er bis 1986 vorwiegend als Backup-Quarterback beschäftigt wurde. Anschließend drückte Luck wieder die Schulbank, wo er die Europäischen Union und das Rechtssystem in Deutschland studierte.

1991 konnte man dann auch in Deutschland erstmals auf ihn aufmerksam werden: Er wurde General Manager der Frankfurt Galaxy in der neugegründeten World League of American Football, die später zur NFL Europe / NFL Europa wurde. Nach der Wiederaufnahme der Liga (von 1993 bis 1995 wurde die Liga ausgesetzt) durfte er die Düsseldorf Rhein Fire ein Jahr führen, bevor ihm die komplette Leitung der Liga übertragen wurde.

2001 verschwand er aus dem deutschen Blickfeld, als er in Houston diverse Stadionprojekte für den Bezirk betreuen durfte. Später führte er den neu gegründeten Major League Soccer Club Houston Dynamo, der prompt zwei Titel einfahren konnte.

Den jüngeren NFL-Fans ist er daneben noch als Vater von Indianapolis Colts Quarterback Andrew Luck bekannt; Andrew Luck wuchs in Frankfurt auf und spricht daher auch etwas Deutsch (im Gegensatz zu seinem Vater, der die Sprache fließend beherrscht).

Mit Oliver Luck dürfte man auf jeden Fall einen Mann gefunden haben, der zum Einen das Handwerk, eine neu gegründete Liga zu führen, versteht und zum Anderen auch in Footballkreisen hoch geschätzt wird und so dem Projekt einiges an Prestige verleiht.

Viele bessere Kandidaten hätte es für diesen Job wohl nicht gegeben.

Carsten Keller - 07.06.2018

Oliver Luck wird die XFL anführen

Oliver Luck wird die XFL anführen (© XFL)

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