Amari Cooper soll Saison in Dallas retten

Amari Cooper will in Dallas zu alter Stärke zurückfindenDie Dallas Cowboys haben sich Wide Receiver Amari Cooper von den Oakland Raiders für einen First Round Pick im nächsten Draft ertradet; während sie also noch um eine erfolgreiche Saison kämpfen, haben die Raiders anscheinend aufgegeben und planen stattdessen für die Zukunft in Las Vegas.

Vergangene Woche waren die ersten Gerüchte aufgetaucht, dass die Raiders ihren ehemaligen First Round Pick verfügbar machen würden. Cooper war 2015 von den Raiders in der ersten Runde an Position 4 gedraftet worden, nachdem er zuvor am College bei der Alabama Crimson Tide eine ganze Reihe von Rekorden gebrochen hatte.

Im ersten Jahr schaffte er es als Rookie – und erster Raiders Rookie überhaupt – mehr als 1.000 Yards zu erfangen. Er wurde zudem als Nachrücker zum All Star Game entsandt; im Jahr darauf steigerte er seine Produktion sogar noch auf 1.153 Yards, bevor er 2017 dann – nicht zuletzt aufgrund der dürftigen Offensivleistungen des ganzen Teams um Quarterback Derek Carr – deutlich absackte: In 14 Spielen kam er auf gerade einmal 680 Yards, fing aber mit 7 Touchdowns Karrierebestwert.

In den sechs Spielen unter dem neuverpflichteten Head Coach Jon Gruden schaffte er bislang gerade einmal magere 280 Yards und einen Touchdown.

Alles andere als atemberaubende Werte, aber das Potenzial ist es, das die in dieser Saison vor allem auswärts offensiv sehr limitierten Cowboys dazu bewegte, einen First Round Pick in ihn zu investieren. Durch die Niederlage in Washington am vergangenen Wochenende droht man den Anschluss im Playoffrennen zu verlieren und, wie vor der Saison befürchtet, ist es neben unterdurchschnittlichem Quarterback-Spiel die Wide Receiver-Position, die deutlich mehr Firepower benötigt.

Cole Beasley, sowieso unverdächtig ein Nummer 1 Receiver zu sein, ist mit im Schnitt lächerlichen 50 Yards pro Partie der leading Receiver der Cowboys. Auch der in der Free Agency verpflichtete Neuzugang Allen Hurns und Rookie Michael Gallup sind noch nicht die Verstärkungen, die man sich von ihnen erhofft hatte.

So gesehen macht der Trade rein aus Leistungsgründen Sinn – allerdings ist der Preis sehr und vermutlich auch zu hoch: Der First Round Pick der Cowboys wandert zu den Raiders, die damit im kommenden Draft drei (eigener Pick, Bears-Pick aus dem Mack-Trade, Cowboys Pick) und im Jahr darauf zwei (eigener plus zweiter Bears-Pick aus dem Mack-Trade) First Rounder besitzen.

Jon Gruden, in seinen vorherigen Stationen mit einer deutlich geringeren Machtfülle ausgestattet, hat also alle Möglichkeiten das Team nach seinen Vorstellungen zu formen. Inwieweit das auch gelingen wird, kann man durchaus skeptisch beobachten.

Cooper besitzt derweil noch seinen Rookievertrag für diese Saison plus die bereits gezogene Option auf ein fünftes Vertragsjahr. Sein Gehalt in diesem Jahr beträgt schlappe 411.764 Dollar, die Option im nächsten Jahr bringt ihm knapp 14 Millionen Dollar.

Er wird umgehend als Wide Receiver 1 in der Depth Chart der Cowboys vor Allen Hurns, Cole Beasley und Michael Gallup sowie Tavon Austin geführt. Um Platz im Roster für ihn zu schaffen, wurde Wide Receiver Brice Butler entlassen. Den hatte man im Sommer nach einer Offseason mit Cut bei den Cardinals wieder unter Vertrag genommen, nachdem er die drei Jahr zuvor bereits bei den Cowboys im Kader gestanden hatte. Allerdings wurde er nur in zwei Spielen überhaupt auf dem Spielberichtsbogen geführt, bekam kaum Snaps und hatte am Ende nicht einen einzigen Fang vorzuweisen.

Dez Bryant ist übrigens weiterhin auf Vereinssuche.

Der Trade ist auf jeden Fall ein Versuch, den Playoffzug nicht ohne die Cowboys abfahren zu lassen. Sollte das nicht gelingen, darf man den Trade getrost als Fehlversuch werten und die Ära Jason Garrett beenden.

Carsten Keller - 23.10.2018

Amari Cooper will in Dallas zu alter Stärke zurückfinden

Amari Cooper will in Dallas zu alter Stärke zurückfinden (© Getty Images)

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