Die Cleveland Browns konnten sich zu Hause knapp gegen die Carolina Panthers mit 21:18 durchsetzen. Hatten die Panthers in ihren beiden ersten Spielen noch offensiv überzeugt, wurden in Cleveland nun doch wieder ihre Limitationen deutlich. Mason Graham mit zwei Quarterback Sacks und überhaupt ordentlich Druck auf Carolinas Bryce Young war für die Browns ein Faktor auf dem Weg zum Erfolg.
Clevelands Angriff war insgesamt allerdings kaum stärker. Der ehemals hoch gehandelte und von Cleveland teuer bezahlte Quarterback Deshaun Watson spult so ein bisschen in seinem wohl letzten Jahr dort "Dienst nach Vorschrift" herunter. Aber anders als Young blieb er dank eines gegnerischen Fouls ohne zählende Interception und warf zwei Touchdown-Pässe auf Harold Fannin Jr., den letzten im vierten Viertel zum 21:18-Endstand. Fannin hatte damit am Ende sieben Pässe für 51 Yards Raumgewinn gefangen, Watson 16 Pässe für 144 Yards bei 30 Versuchen geworfen. Immerhin steuerte der Quarterback auch einige wichtige Läufe für insgesamt 45 Yards bei.
Entscheidend: In der Red Zone war der Angriff der Cleveland Browns effektiver. Drei Mal bewegte man den Ball über die 20-Yard-Linie des Gegners, zwei Mal punktete man in der Folge auch. Die Panthers gingen bei ihren drei tiefen Vorstößen in die Hälfte Clevelands zwei Mal leer aus und vergaben so ihre Aussichten auf den Sieg.
Bis die Teams aber in die Nähe der Endzonen des Gegners zu solchen Gelegenheiten kamen, dauerte es. In den ersten 20 Spielminuten überquerte kein Angriff mal die Mittellinie, und kurz nachdem Carolina dank einer Strafe mal in Clevelands Hälfte gekommen war, schlug Graham in einem vierten Down das erste Mal gegen Young zu. Nach vier vorhergehenden Punts wechselte der Ballbesitz da immerhin mal auf andere Art und Weise: Cleveland übernahm den Ball in Carolinas Hälfte und nutzte es zum Field Goal.
Auch in der nächsten Serie setzten die Panthers im vierten Versuch auf Risiko, doch kam nun Youngs Pass nicht an. Dreieinhalb Minuten vor der Pause war der Weg in die Endzone für Watson nun noch kürzer, und diesmal langte dies auch zum Touchdown-Pass auf Fannin. Carolina verkürzte vor der Pause auf 3:10 und stibitzte nach Wiederbeginn beim Fumble beim Kickoff Return den Browns auch deren erstes Angriffsrecht gleich weg. Ein First Down gab es aber nicht, nur das Field Goal zum 6:10.
Bis kurz vor dem letzten Seitenwechsel wurde weiter hin und her gepuntet, ehe Carolinas Angriff es zu zwei weiteren Field Goals schaffte und zwölf Minuten vor dem Ende erstmals 12:10 in Führung lag. So durfte es in der Schlussphase doch noch dramatisch werden. Cleveland konterte mit einem eigenen Field Goal, Carolina legte binnen drei Minuten über 72 Yards die beste seiner Angriffsserien hin und kam durch John Metchie III zu seinem einzigen Touchdown, als David Moore, Mitchell Evans und auch Running Back Chuba Hubbard plötzlich beinahe jeden Spielzug in ein First Down verwandeln konnten.
Zweieinhalb Minuten vor dem Ende schien Carolina so als Sieger festzustehen, als Watson einen Endzonen-Pass abgefangen bekam. Doch Bobby Okereke hatte Clevelands Quarterback nach dem Wurf noch umgesäbelt. Die Browns behielten den Ball und schlossen ihre 65-Yard-Serie mit dem zweiten Touchdown von Fannin zum 21:18 ab. Carolina bekam noch zwei Chancen auf einen Last-Minute-Sieg. Die erste vernichtete Graham mit seinem Quarterback Sack schnell, die zweite endete mit Bryce Youngs Fehlwurf 16 Sekunden vor dem Ende.
Daniel Weber - 28.09.2026

Quincy Williams und die Abwehr der Cleveland Browns hielt. (© Getty Images)
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Spiele und Tabelle Cleveland Browns
13.09.
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21
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Cleveland Browns
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.750
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3
1
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2
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87
Cincinnati Bengals
.500
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2
2
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97
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85