Wieder ein Rekord für Jeremiah Smith

#4 Jeremiah Smith bleibt für Ohio State eine Touchdownmaschine.Nachdem sich Jeremiah Smith in der vergangenen Woche gegen Kent State zum OSU-Rekordhalter für die meisten Receiving Yards in der Karriere aufgeschwungen hatte, zeigte der Junior am Samstag eine überragende Leistung beim 42:19 -Sieg der an Nummer sieben gesetzten Buckeyes gegen die Illinois Fighting Illini. Smith stellte den Schulrekord für ein einzelnes Spiel ein: Er fing vier Touchdown-Pässe und verbuchte insgesamt zwölf gefangene Bälle für 217 Yards – beides persönliche Bestleistungen. Es ist das erste Mal, dass ein Spieler von Ohio State in einem Spiel eine zweistellige Anzahl an gefangenen Pässen für mindestens 200 Yards und vier Touchdowns erzielte.

"Ich meine, es ist schwer vorstellbar, dass es einen besseren Spieler im ganzen Land gibt. Wenn man ihn sich in jedem Spiel dieser Saison ansieht. Ich glaube, er hebt sein Spiel in diesem Jahr auf ein neues Niveau", sagte Head Coach Ryan Day, nachdem Smith die sechstmeisten Receiving Yards und die sechstmeisten gefangenen Bälle in einem OSU-Spiel erreicht hatte. Es ist das fünfte Mal, dass ein Receiver von Ohio State vier Touchdowns erzielt hat. Das letzte Mal gelang dies vor dem Samstag Noah Brown im Jahr 2016 im Spiel gegen Oklahoma. Es sah so aus, als würde Smith schon in der ersten Halbzeit vier Touchdowns erzielen. Julian Sayin suchte ihn in der Endzone, doch Smith war gut gedeckt. Sayin behielt den Ball selbst, lief über die linke Seite und hechtete kurz vor dem Pylon zu einem 7 Yard Touchdown – 15 Sekunden vor der Pause, was den Buckeyes eine 28:10 Führung zur Halbzeit bescherte. Smith stellte den Rekord 10:07 Minuten vor Ende des vierten Viertels ein, als er bei einem 26 Yard Touchdown völlig frei stand und die Führung der Buckeyes auf 35:13 ausbaute.

"Vier sind für mich völlig in Ordnung", sagte Smith auf die Frage, ob er versucht habe, einen fünften Touchdown zu erzielen. Smith – der in der ersten Halbzeit bereits acht Pässe für 150 Yards und drei Touchdowns gefangen hatte – wurde zudem erst der dritte Receiver einer "Power Four"-Conference seit 2015, der mindestens drei Spiele mit mindestens 150 Receiving Yards und zwei Touchdowns in einer Halbzeit vorweisen kann. DeVonta Smith gelang dies viermal bei Alabama, Ja’Marr Chase dreimal bei LSU. Smith erzielte im ersten Viertel Touchdowns über 7 und 72 Yards – letzterer war der zweitlängste seiner Karriere. Im zweiten Viertel folgte ein weiterer Touchdown über 9 Yards, bei dem er gerade noch mit dem linken Fuß im Spielfeld blieb. Sayin brachte 27 von 36 Pässen für 367 Yards an den Mann und erzielte zudem einen Rushing-Touchdown; damit starteten die Buckeyes (3-1, 1-0) zum 15. Mal in Folge mit einem Sieg in die Big Ten Saison. Ja'Kobi Jackson lief 2:36 Minuten vor Schluss aus 2 Yards Entfernung in die Endzone. "Ich glaube, wir haben heute bei unseren Angriffsserien einen Rhythmus gefunden, aber es gibt noch Dinge, die wir verbessern müssen", sagte Sayin. "Die Frage ist: Wie können wir uns weiter steigern? Wie können wir uns verbessern und nächste Woche besser spielen?"

Illinois (2-2, 0-1) hielt trotz Smiths herausragender Leistung gut mit. Katin Houser brachte 21 von 37 Pässen für 263 Yards und einen Touchdown an den Mann, und Jordan Anderson erzielte im ersten Viertel einen Rushing-Touchdown über 22 Yards. "Phasenweise waren wir in allen drei Spielbereichen auf der Höhe, aber eben nicht konsequent genug, um das gewünschte Niveau zu erreichen", sagte Illinois Head Coach Bret Bielema. "Smith ist offensichtlich ein sehr talentierter Spieler bei ihnen. Aber in entscheidenden Momenten hätten wir besser darauf achten müssen, wo er sich aufhält. Wir haben beim Verteidigen des Quarterbacks schlechte Entscheidungen getroffen und ihm durch mangelnde Disziplin beim ‚Contain‘ – also dem Unterbinden von Ausbrüchen zur Seite – ermöglicht, Spielzüge zu verlängern."

Sayin verbuchte zudem sieben Läufe für insgesamt 29 Yards, darunter seinen zweiten Rushing-Touchdown der Saison. Dieser Spielzug begeisterte nicht nur Trainer Day, sondern auch die Offensive Line. "Ich habe mich selten so sehr über einen Touchdown gefreut. Zumindest in dieser Saison definitiv nicht", sagte Offensive Guard Luke Montgomery. "Dass er seinen Körper so einsetzt – und auch sein generelles Verhalten in der Pocket –, zeigt, dass er keine Angst davor hat, einen Treffer einzustecken. Dass er so läuft und seinen Körper riskiert ... man kann vor einem Quarterback, der so etwas tut, nur allergrößten Respekt haben, denn er war ja nicht dazu gezwungen."

Illinois Wide Receiver Collin Dixon, der als landesweit Führender bei den Receiving-Touchdowns (acht) in die Partie gegangen war, kam auf lediglich fünf gefangene Pässe für insgesamt 63 Yards Raumgewinn. Ohio State dürfte die eigene Defensive Sorgen bereiten, nachdem die Illini im Laufspiel 199 Yards erzielten und dabei einen Durchschnitt von 6 Yards pro Lauf erreichten.

Schlüter - 28.09.2026

#4 Jeremiah Smith bleibt für Ohio State eine Touchdownmaschine.

#4 Jeremiah Smith bleibt für Ohio State eine Touchdownmaschine. (© Getty Images)

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