Nate Sheppard erlief persönliche Bestwerte von 227 Yards und zwei Touchdowns und verhalf den Duke Blue Devils damit zu einem 17:3 Sieg über die Tulane Green Wave. Sheppard war der Motor der Blue Devils. Gleich im ersten Viertel scrambelte er sich auf der rechten Seite durch die Verteidigung zu einem 9 Yard Touchdown, der der krönende Abschluss eines Drives, der 17 Spielzüge und 75 Yards umfasste und fast 10 Minuten dauerte, war. Dies gab die Richtung für Dukes lauflastige Spielweise vor, angeführt von dem Sophomore, der im Vorjahr 1.132 Yards und elf Touchdowns erzielt und den Blue Devils damit zur ersten alleinigen Meisterschaft in der Atlantic Coast Conference seit 1962 verholfen hatte.
"Das ist das Verdienst der Offensive Line und der Tight Ends; sie haben sich heute mächtig ins Zeug gelegt", sagte Sheppard. "Sie haben es möglich gemacht und die Lücken geöffnet. Und ich bin dann auf der zweiten und dritten Ebene gefragt, um Gegenspieler ins Leere laufen zu lassen und Tackles zu durchbrechen." Sheppard trug den Ball 35 Mal und verbuchte zudem drei gefangene Pässe für insgesamt 19 Yards. Sein zweiter Touchdown fiel in einer entscheidenden Phase, als die Blue Devils im vierten Viertel mit 10:3 führten. Sheppard knackte die 200 Yard Marke während eines Drives, der 12 Spielzüge und 75 Yards umfasste und fast sieben Minuten Spielzeit beanspruchte; er endete damit, dass Sheppard auf der linken Seite zum Pylon durchbrach und 6:44 Minuten vor Schluss einen 14 Yard Touchdown erzielte.
"Es ist ein Sieg, der unsere Identität unterstreicht, weil wir unsere Stärken ausgespielt haben", sagte Duke Head Coach Manny Diaz. "Wir wussten, wer wir sind. Wir konnten einem anderen Football Team unseren Willen aufzwingen – und das an beiden Lines of Scrimmage." Tulane tat sich schwer bei seinem Debüt unter Will Hall. Der ehemalige Head Coach von Southern Mississippi hatte den Posten übernommen, nachdem er aus dem Offensive Trainerstab der Green Wave aufgestiegen war, als Jon Sumrall nach Florida gewechselt war. Die Green Wave erzielte insgesamt 258 Yards Raumgewinn und verwandelte 3 von 14 "Third Downs" – an einem Tag, an dem sie zur Halbzeit auf der Position des Quarterbacks von Zeon Chriss-Gremillion auf Kadin Semonza wechselten, in der Hoffnung auf einen neuen Impuls. "Das meiste davon lässt sich beheben, aber es muss behoben werden", sagte Hall. "Es muss am Montag behoben werden, und es wird am Montag behoben werden." mDie Green Wave, die im vergangenen Jahr die College Football Playoffs erreicht hatte, muss somit Einiges aufarbeiten. Neben einer Laufleistung von nur 54 Yards leistete sich Tulane 15 Strafen, die einen Raumverlust von 104 Yards zur Folge hatten – darunter eine Pass Interference Strafe bei einem "Third Down", die den Angriffszug vor Sheppards zweitem Touchdown verlängerte, sowie mehrere weitere Strafen, die vielversprechende Raumgewinn zunichtemachten.
Die Blue Devils haben wiederum nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie auf Sheppard setzen wollen. Wie erwartet spielte er mit großer körperlicher Härte; in einer Szene etwa prallte er von mehreren Gegenspielern ab und kam mit blutender Nase an die Seitenlinie zurück. Allerdings konnte Duke aus dem Passspiel mit dem neuen Stamm-Quarterback Walker Eget kaum Kapital schlagen; die Blue Devils müssen also einen Weg finden, Sheppards kraftvolles Laufspiel besser zu ergänzen. Mit Eget – einem Transfer von der San Jose State, der gerade eine schwere Knieverletzung auskuriert hatte – ging Duke bereits mit dem vierten Starting-Quarterback in ebenso vielen Saisons an den Start. Er warf für lediglich 131 Yards und verfehlte häufig seine Ziele; zudem konnte Tight End Jeremiah Hasley kurz vor der Halbzeit einen guten Pass für einen kurzen Touchdown nicht fangen. "Wir werden uns im Passspiel verbessern", sagte Diaz. "Wir werden besser aufeinander abgestimmt sein." Für Tulane war dies das erste Spiel ohne Touchdown seit der 6:24 Niederlage in Auburn im September 2019. "Die Strafen, die mangelnde Umsetzung, die fallengelassenen Bälle – ich meine, wir haben viele wirklich gute Footballspieler, die im Vorfeld überzeugt haben, heute Abend aber nicht an ihre Leistung anknüpfen konnten", sagte Hall. Das geht auf meine Kappe als Cheftrainer.
Schlüter - 06.09.2026

#20 Nate Sheppard (Duke Blue Devils) (© Getty Images)
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