Mit dem Nachholspiel der Berlin Rebels und der Hildesheim Invaders endet am Samstag die Hauptrunde der effect® Energy GFL 2026. Danach starten am 12. September die Playoffs mit dem Viertelfinale, im Halbfinale entscheidet sich eine Woche später, wer am 3. Oktober im Dresdener Rudolf-Harbig-Stadion beim GFL Bowl um die 47. deutsche Meisterschaft spielen kann.
Während die Hildesheim Invaders sich auf die Playoffs und ihre Reise nach Pforzheim zum Viertelfinale vorbereiten, endet für die Berlin Rebels die Saison am Samstag auf dem letzten Tabellenplatz der effect® Engery GFL Nord. Zum ursprünglich geplanten Termin des Spieles gegen die Invaders am Rekord-Hitzewochenende des Sommers hätte es noch danach ausgesehen, als wäre es eine Vorentscheidung um einen der Playoff-Plätze gewesen.
Aber der Angriff der Berliner kam auch in der zweiten Saisonhälfte nie wirklich in Schwung, der Vorjahresdritte verlor gegen Kiel und Düsseldorf und fast schon folgerichtig auch klar das Spiel in Hildesheim. Da dominierten in der zweiten Halbzeit ganz klar die Invaders. Die Defense der Berliner hielt lange ein 0:6, kassierte spät in der zweiten Hälfte aber noch 20 Punkte. Auch in der vergangenen Woche verloren die Berliner (sogar nach eigener 20:0-Führung) gegen Braunschweig, weil sie 20 Punkte in der zweiten Hälfte zuließen.
Nun gibt es im Mommsenstadion nur noch die Gelegenheit, die Saison wenigstens anständig zu beenden. Glück für die Rebels: Die Playdowns bleiben ihnen erspart, denn der Tabellensiebte des Südens Allgäu Comets holte zwar noch einen 26:21-Achtungserfolg gegen die Saarland Hurricanes, begann jedoch direkt im Anschluss seine Vorbereitungen für einen Umbruch in unteren Ligen und verzichtet darauf, die Entscheidungsspiele um den Klassenerhalt gegen die Rebels auszutragen.
Damit kommen mit Straubing Spiders und Allgäu Comets die beiden Absteiger 2026 aus dem Süden. Fest steht seit letzter Woche, dass der Aufsteiger aus dem bisherigen Gebiet der effect® Energy GFL Nord kommen wird: Die Krefeld Ravens ließen im Halbfinale der GFL 2 die Albershausen Crusaders mit 42:14 abblitzen, die Rostock Griffins setzten sich mit 54:35 in Wiesbaden durch. Im GFL 2 Bowl am 12. September in der Krefelder Grotenburg spielen Ravens und Griffins nun um den Aufstiegsplatz.
Für die effect® Energy GFL bedeutet dies, dass ein weiteres Element der laufenden Ligareform 2027 zum Einsatz kommen soll: Da (vorbehaltlich der Lizenzierung, die im Herbst laufen wird) acht Mannschaften aus dem Norden und nur sechs aus dem Süden für 2027 sportlich qualifiziert sind, wird eines der Nord-Teams mindestens für die kommende Saison in der Süd-Gruppe spielen. Nach geografischen Gesichtspunkten wird dies Nord-Gruppensieger Dresden Monarchs oder den Tabellenfünften Düsseldorf Panther betreffen. Es gibt hierzu allerdings keinen Automatismus, die tatsächliche Gruppeneinteilung wird von der Liga und den Vereinen nach ausgiebigen Beratungen entschieden werden.
Auerbach - 04.09.2026

Für Naz Bombata und die Berlin Rebels endet die Saison am Samstag. (© Dirk Pohl)
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