Die Übernahme von Rhein Fire durch die American Football League Europe sichert zunächst die Zukunft des finanziell angeschlagenen Franchises. Doch während die AFLE nach eigenen Angaben mit ihrem Einstieg als Mehrheitseigentümer eine unmittelbar drohende Insolvenz abgewendet hat, richtet sich der Blick zunehmend auf die Vorgeschichte der Krise. Christoph Lörcks, bis Juni General Manager von Rhein Fire, fordert eine sachliche und rechtliche Aufarbeitung der vergangenen Monate. Gegenüber Football-Aktuell macht er deutlich, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten aus seiner Sicht schon wesentlich früher erkennbar waren und auch die Umstände seines Ausscheidens neu betrachtet werden müssten.
Die AFLE hatte am 31. August bekanntgegeben, über eine Kapitalerhöhung die Mehrheit an Rhein Fire zu übernehmen. Damit erhält die Liga eine kontrollierende Beteiligung und direkten Einfluss auf Finanzen und Geschäftsführung. Fire Geschäftsführer Daniel Thywissen hatte gegenüber der NRZ rückläufige Zuschauerzahlen und deutlich gesunkene Sponsoreneinnahmen als wesentliche Probleme genannt. Die...

Christoph Lörcks war bis Juni 2026 General Manager von Rhein Fire (© PFA/Foot Bowl )
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Die American Football League Europe hat die Mehrheit an Rhein Fire übernommen und damit eine der bekanntesten Franchises im europäischen American Football vor einer drohenden Insolvenz bewahrt. Die AFLE spricht selbst von einer akuten finanziellen Notlage und einer unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit. Durch eine Kapitalerhöhung steigt die Liga...
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