Mission Olympia: Team USA kennt keine Pause

Für Team USA und dem Coaching Staff wird es keine Pause geben Die IFAF Flag Football World Championships in Düsseldorf sind gerade einmal zwei Wochen vorbei. Für viele ist wieder Normalität eingekehrt und sie gehen mit einem freudigen Lächeln nach Hause. So geht es zum Beispiel dem Head Coach von Team USA, Jorge Cascudo.

Er hat erneut den Titel mit seinem Männerteam gewonnen und freut sich immens. Seit der Amtsübernahme 2022 führte er das Team zu Gold bei den World Games 2022, IFAF Americas Continental Championships 2023 und 2025. Begeistert war er vor allem von der deutschen Gastfreundschaft und der professionellen Organisation vor Ort durch die IFAF, aber auch D.sports.

so erläuterte er über die Austragungsstätte in Düsseldorf: "Das war wunderschön. Ich war noch nie in Deutschland, und einfach hierherzukommen und die Atmosphäre und die Menschen hier zu erleben, war großartig. Wir haben mit einigen Scootern eine Sightseeing-Tour gemacht, wir haben die Flaggen der IFAF in der Stadt gesehen. Das Essen war köstlich und die Menschen waren so freundlich. Sie haben großartige Arbeit geleistet, vom Stadion bis zu den Hotels. Wir wurden erstklassig behandelt und wir werden wiederkommen. Sie haben einen großartigen Job gemacht."

Für ein kontinuierlich hochklassiges Spiel ist auch das Coaching auf sehr hohem Niveau von großer Bedeutung. Im Vergleich zwischen den europäischen Teams und Team USA erklärt Cascudo: "Wissen Sie, jedes Jahr wird jedes Land besser und besser, und alle unsere Spiele waren am Ende eng. Italien hat am Ende die gleiche Erfahrung gemacht. Sie haben einige Fehler gemacht, aber das europäische Talent ist sehr hoch. Ich bin sehr gespannt, wohin sich Flag Football jetzt entwickelt."

Mit großen Schritten geht es für ihn aber jetzt schon weiter. Kaum ist ein Turnier beendet, geht der Blick bereits wieder auf 2027 und die Continental Championships – und gleichzeitig direkt auf 2028, wenn Flag Football bei den Olympischen Spielen in Los Angeles seine Premiere feiern wird.

"Wir arbeiten bereits für das nächste Jahr. Wir haben unsere Continentals – wir gehen zurück ans Klemmbrett, werden trainieren, Tryouts durchführen und alles Weitere vorbereiten. Für 2027 wird es ein neues Team geben, und 2028 stehen die Olympischen Spiele an – schauen wir, was passiert."

Dabei ist die Wahl der passenden Spieler alles andere als einfach. Jorge Cascudo hat eine enorme Auswahl an Spielern und selbst für einen erfahrenen Coach ist die Auswahl alles andere als einfach.

"Insgesamt haben wir mehr als 200 Spieler, die so gut sind und an den Tryouts teilnehmen könnten."

Von dieser Spielermenge auf einen deutlich kleineren Kreis herunterzugehen, ist eine Höchstleistung. Für das nächste Jahr soll bereits wieder ein neuer Kader bereitstehen.

Eine Herausforderung – nicht nur für das Coaching-Team, sondern auch für die Spieler, die diesem kontinuierlichen Druck standhalten müssen.

Nadia Quast - 30.08.2026

Für Team USA und dem Coaching Staff wird es keine Pause geben

Für Team USA und dem Coaching Staff wird es keine Pause geben (© Nadia Quast)

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