Nordic Storm hat das zweite Halbfinale der European Football Alliance (EFA) deutlich mit 45:6 gegen die Paris Musketeers für sich entschieden und zieht hochverdient ins Endspiel ein. Dort treffen sie in zwei Wochen auf die Munich Ravens, die sich am Vorabend – ebenso erwartet – gegen Frankfurt Galaxy durchgesetzt hatten.
Der Publikumszuspruch war bereits am Vorabend beim "deutschen" Halbfinale mir offiziell nur 4.094 Fans enttäuschend gewesen; dass es angesichts der Paarung am Sonntag noch weniger werden würden, war ebenso klar. Zwar wurde diesmal keine verkündet, es dürften aber kaum mehr als 2.000 gewesen sein. Das Experiment, ein Halbfinalturnier an einem Ort auszutragen, zog daher nicht wie erhofft.
Die Pariser, offiziell das Gastteam, starteten im Angriff. Das sah vor allem bei Pässen zu Wide Receiver Hugo Tekedam durchaus gut aus. In der Hälfte Storms war jedoch Schluss und so trat Kicker Dean Faithfull aus "sportlichen" 54 Yards an – und verwandelte sicher.
Nach einem weiten Return von Edvin Almeida musste nur noch die Hälfte des Felds von der dänisch-schwedischen Offense überwunden werden. Ein 4th Down wurde durch einen kurzen Lauf von Running Back Glen Toonga erfolgreich verwandelt und anschließend fand Quarterback Jadrian Clark seinen Wide Receiver Jakob Green auf der rechten Seite, der fast unbedrängt zum 7:3 für den Favoriten in die Endzone laufen konnte.
Das nächste Highlight setzten aber die Franzosen – in ihrer Defensive: Zunächst leistete sich Storm Center Sam Wretman eine dumme persönliche Strafe, indem er seinen am Boden liegenden Gegenspieler direkt neben dem Schiedsrichter verhöhnte. Statt eines deutlichen Raumgewinns warf er sein Team weit zurück und prompt fand ein Pass von Jadrian Clark nur die Hände von Defensive Back Jamalcolm Liggins. Mehr als ein weiteres Field Goal zum 7:6 sprang jedoch nicht heraus, nachdem eine Coaches Challenge gescheitert war.
Bei Nordic Storm sah es vor allem dann gut aus, wenn Running Back Glen Toonga den Ball in Händen hatte. In einem weiteren ausgespielten 4. Versuch, diesmal direkt an der Endzone, erhöhten die Skandinavier durch Pass auf Tight End Roberto Miranda auf 14:6.
Als Nordic sich in Person von Defensive Back Maceo Beard auch noch eine Interception sicherte, schien es für den hohen Favoriten zu laufen. Vor allem die Wide Receiver Storms bereiteten Paris jetzt ein ums andere Mal Probleme. Am Ende erhöhte aber Glen Toonga auf 21:6 gut drei Minuten vor der Pause und Brendan Beaulieu schraubte sogar noch auf 28:6, bevor es in die Kabinen ging.
Head Coach Shoop ließ sein Tam jetzt die Uhr kontrollieren, was Paris kaum kontern konnte. Ein Field Goal und ein weiterer Touchdown, diesmal im vierten Versuch von Tight End Morgan Boney im dritten Viertel ließen den Klassenunterschied auch auf der Anzeigetafel deutlich werden. Als dann einer Interception gleich noch das 45:6 von Edvin Almeida folgte, war Paris Head Coach Jack Del Rio endgültig bedient.
Für ihn unüblich ließ Coach Shoop dann seine Backups im Schlussviertel ausgiebig aufs Feld. Punkte gab es nicht mehr zu verzeichnen.
Damit folgt der Vorrundenerste Nordic Storm den Munich Ravens wie erwartet ins Endspiel in zwei Wochen im Tivoli Stadion in Innsbruck. Dann treffen die mit Abstand besten Teams, die beide mit 9-1 durch die Vorrunde marschiert waren, zum dritten Mal aufeinander.
Zwar hatben beide Teams je ein Spiel gewinnen können, die Münchener hatten zum Vorrundenabschluss gleich ein halbes Dutzend Leistungsträger nicht aufgeboten und so beim 55:7 die höchste Niederlage der kompletten Liga kassiert. So deutlich dürfte es in Innsbruck sicher nicht werden.
Carsten Keller - 16.08.2026

Nordic Storm folgt den Ravens ins Endspiel (© Carsten Keller)
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Mit dem ersten Endspiel der European Football Alliance (EFA) ist die Premierensaison offiziell beendet. Vor wenigen, aber lautstarken Zuschauern besiegte Nordic Storm die Munich Ravens deutlich mit 48:28. Vor allem in der ersten Hälfte stellten die Skandinavier das klar bessere Team und dominierten in Offense und Defense.
Zum Münzwurf trat der...
Spiele Nordic Storm
16.08.
Nordic Storm - Paris Musketeers
45
:
6
29.08.
Munich Ravens - Nordic Storm
28
:
48
16.05.
Nordic Storm - Prague Lions
47
:
13
23.05.
Nordic Storm - Raiders Tirol
39
:
16
07.06.
Prague Lions - Nordic Storm
14
:
40
14.06.
Nordic Storm - Frankfurt Galaxy
20
:
12
21.06.
Nordic Storm - Paris Musketeers
48
:
16
28.06.
Munich Ravens - Nordic Storm
37
:
34
11.07.
Raiders Tirol - Nordic Storm
14
:
40
18.07.
Paris Musketeers - Nordic Storm
3
:
41
02.08.
Frankfurt Galaxy - Nordic Storm
9
:
47
08.08.
Nordic Storm - Munich Ravens
55
:
7