Phoenix überrollen Hurricanes früh und feiern klaren Heimsieg

Regensburg PhoenixDie Regensburg Phoenix haben am Samstag einen ungefährdeten 45:18-Heimsieg gegen die Saarland Hurricanes eingefahren und dabei vor allem mit einem überragenden ersten Viertel den Grundstein für den Erfolg gelegt. Bereits nach den ersten 15 Minuten führten die Gastgeber mit 24:0 und zwangen die Hurricanes früh in die Rolle des Hinterherlaufenden. Während Regensburg mit einer aggressiven Defense und einer effizienten Offense überzeugte, leisteten sich die Saarländer zu viele Ballverluste, um die Partie noch einmal spannend gestalten zu können.

Schon der erste Drive der Hurricanes endete ohne nennenswerten Raumgewinn. Regensburg machte es deutlich besser: Quarterback Cameron Yowell führte seine Offense souverän über das Feld, ehe Running Back Nebechi Abana den ersten Touchdown des Tages erzielte. Nach dem erfolgreichen Extrapunkt von Dominik Laßmann stand es früh 7:0.

Die Defense der Phoenix sorgte anschließend für den nächsten Wirkungstreffer. Gianfranco Anger brachte Hurricanes-Quarterback Gabriel Cunningham mit einem Sack zu Boden und forcierte dabei einen Fumble. Regensburg nutzte das Momentum eiskalt aus. Wenig später fand Yowell seinen Receiver Jadon Gildersleeve mit einem 26-Yard-Touchdown-Pass zum 14:0.

Für die Hurricanes wurde es noch bitterer. Felix Lübbers fing kurz darauf einen Pass von Cunningham ab und brachte die Offense der Gastgeber erneut in aussichtsreiche Feldposition. Cameron Yowell bedankte sich wenig später mit einem 18-Yard-Touchdown-Pass auf Nicolas Hayes. Ein anschließendes 30-Yard-Field-Goal von Dominik Laßmann stellte bereits im ersten Viertel auf 24:0.

Erst im zweiten Spielabschnitt fanden die Saarländer etwas besser in die Partie. Zunächst stoppte die Defense der Hurricanes die Gastgeber in deren eigener Endzone und erzielte durch ein Safety die ersten Punkte des Spiels. Kurz darauf sorgte Joshua Youngblood nach einem 38-Yard-Touchdown-Pass von Gabriel Cunningham für den ersten Touchdown der Gäste. Da die Two-Point-Conversion scheiterte, blieb es zunächst beim 24:8. Ein erfolgreiches Field Goal kurz vor der Pause verkürzte den Rückstand schließlich auf 24:11.

Nach dem Seitenwechsel schien Saarland zunächst wieder Hoffnung zu schöpfen, doch Regensburg setzte sofort den nächsten Nadelstich. Mika Stieger fing eine Interception ab und brachte seine Offense erneut in Ballbesitz. Nebechi Abana krönte den folgenden Drive mit seinem zweiten Rushing-Touchdown des Tages und erhöhte auf 31:11.

Die Hurricanes gaben sich jedoch nicht auf. Joshua Youngblood, der trotz einiger Ballverluste zu den auffälligsten Offensivspielern der Gäste gehörte, erzielte mit einem Lauf den Anschluss zum 31:18. Doch jede Hoffnung auf eine Aufholjagd war praktisch im direkten Gegenzug wieder dahin. Kick Returner Gary Tyler nahm den folgenden Kickoff tief in der eigenen Endzone auf und trug den Ball spektakulär über 98 Yards zum Touchdown zurück. Statt eines engen Spiels stand es plötzlich wieder 38:18.

Den Schlusspunkt setzte schließlich Malik Small, der einen 12-Yard-Touchdown-Pass von Cameron Yowell fing und damit den 45:18-Endstand herstellte. Im letzten Viertel kontrollierte die Defense der Phoenix das Geschehen souverän und ließ keine weiteren Punkte mehr zu.

Besonders Running Back Nebechi Abana prägte die Partie mit zwei Rushing-Touchdowns und zahlreichen wichtigen Raumgewinnen. Quarterback Cameron Yowell überzeugte ebenfalls mit mehreren Touchdown-Pässen und einer insgesamt fehlerfreien Vorstellung. Noch beeindruckender präsentierte sich allerdings die Regensburger Defense. Vier erzwungene Fumbles sowie drei Interceptions nahmen den Hurricanes immer wieder den Rhythmus und sorgten dafür, dass die Gastgeber bereits früh uneinholbar davonzogen.

Bei den Saarland Hurricanes zeigte Joshua Youngblood trotz der Niederlage seine Qualitäten und war sowohl als Passempfänger als auch als Läufer der gefährlichste Offensivspieler. Insgesamt machten sich jedoch die zahlreichen Ballverluste und die schwache Anfangsphase bemerkbar. Erst nach dem 0:24-Rückstand fanden die Gäste besser in die Begegnung, konnten den frühen Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.

Regensburg feierte damit einen auch in der Höhe verdienten Heimsieg und unterstrich mit einer dominanten ersten Halbzeit seine Ambitionen. Die Hurricanes hingegen müssen sich vor allem die vielen individuellen Fehler ankreiden lassen, die gegen einen so effizienten Gegner kaum zu kompensieren waren.

PassionPress - 04.08.2026

Regensburg Phoenix

Regensburg Phoenix (© Regensburg Phoenix)

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