Die London Warriors haben im Rennen um die Playoffs der American Football League Europe einen enorm wichtigen Auswärtssieg eingefahren. Mit 40:29 setzte sich das britische Franchise bei Berlin Thunder durch, übernahm damit den vierten Tabellenplatz und besitzt nun auch den direkten Vergleich gegen die Hauptstädter. Gerade einmal 364 Zuschauer fanden den Weg ins Berliner Cantianstadion. Von den ELF Anfangszeiten ist aufgrund der wenigen Plätze im Stadion und den heftigen Image-Schaden mittlerweile garnichts mehr zu sehen.
Berlin erwischte den besseren Start. Quarterback Jakeb Sullivan führte sein Team früh in Führung, ehe London zunächst zweimal lediglich per Field Goal verkürzen konnte. Doch je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurden die Unterschiede. Während die Warriors mit ihrem dominanten Laufspiel das Tempo diktierten, fand Berlin offensiv kaum Balance. Zur Halbzeit lagen die Gäste bereits mit 19:10 vorne.
Vor allem Running Back Andy Owusu war von der Thunder-Defense kaum zu stoppen. Der Brite erlief 187 Yards bei nur 18 Versuchen, erzielte zwei Touchdowns am...

London Warriors betreten das Spielfeld (© Foot Bowl/Wolfgang Huszar)
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