Die Dresden Monarchs sicherten sich durch einen 20:14-Erfolg nach Overtime in der GFL Juniors Nord hinter den unangefochtenen Düsseldorf Panthern Platz zwei und damit das Heimrecht für das Viertelfinale. Für die zweite Düsseldorfer Vertretung in der Liga war es nach der zwischenzeitlich erfolgten Absage der für Mitte Juli geplanten Partie bei den Braunschweig Lions im letzten Saisonspiel um alles oder nichts gegangen. Ein Sieg bei den Dresden Monarchs hätte den TFG Typhoons die Qualifikation für die Playoffs gebracht. Die Niederlage bedeutet jedoch das Aus und Rang sechs in der Abschlusstabelle zum Abschluss der von den Typhoons als "Belohnungstour" für den letztjährigen Aufstieg betitelten Saison.
Am Ende der regulären Spielzeit hieß es in Dresden 14:14. Mit zwei 90-Yard-Returns nach Fumble beziehungsweise Kickoff hatten beide Teams im ersten Viertel Highlights für sich. Die 14:7-Halbzeitführung der Gastgeber glichen die Typhoons durch einen Fumble Return im dritten Viertel aus. Die Defense der Typhoons hielt auch in der Verlängerung lange.
Dann aber flog das Ei über 20 Yards in Richtung Typhoons-Endzone, in der der Monarchs-Receiver in Doppeldeckung stand. Die zahlreich mitgereisten Typhoons-Anhänger bereiteten sich bereits auf den Jubel über eine sich anbahnende Interception vor - doch der Ball kam in die Arme des Angreifers zum 20:14. Den PAT-Versuch konnten die Gastgeber nicht nutzen. Die Düsseldorfer bekamen ihre letzte Chance. Doch es gelang den Typhoons mit nicht mehr, in die Monarchs-Endzone einzudringen.
Daniel Weber - 06.07.2026

Am Ende hatten die Junioren der Dresden Monarchs gegen die TFG Typhoons die Nase vorn. (© Limpert / TFG Typhoons)
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