2025 mussten sich die Krefeld Ravens im allerersten GFL-2-Spiel der Vereinsgeschichte ausgerechnet im Season Opener geschlagen geben. Gegen die starken Rostock Griffins entwickelte sich vor beeindruckender Kulisse ein Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war – erst in der zweiten Overtime fiel die Entscheidung zugunsten der Gäste. Eine Partie, die keinen Fan mehr auf den Sitzen hielt.
Ein Jahr später sind die Vorzeichen klar: Die Ravens wollen die Revanche. Und die Chance dazu gibt es nur dieses eine Mal in der Saison 2026. "24 Stunden den Sieg genießen – und dann gilt unser voller Fokus den Rostock Griffins", stellte Head Coach Allan Verbraeken nach dem fulminanten Auftaktsieg in Minden klar. Auch Defensive Coordinator und Assistant Head Coach Sebastian Nawroth richtet den Blick bereits nach vorn: "Wir waren heute bei 80 Prozent – das sah schon sehr gut aus. Für Rostock müssen und werden wir jedoch unsere 100 Prozent abrufen."
Dass dies notwendig sein wird, ist allen Beteiligten bewusst. Mit den Rostock Griffins reist der Vizemeister von 2025 mit breiter Brust und großem Selbstvertrauen nach Krefeld. Das erklärte Ziel: der Aufstieg in die GFL. Ihre Ambitionen haben die Griffins bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt – mit starken Leistungen und Siegen gegen Elmshorn und Langenfeld. Doch auch in Krefeld macht man keinen Hehl aus den eigenen Ansprüchen. Die Ravens wollen in dieser Saison ganz oben angreifen.
Präsident Dino Volpe findet deutliche Worte: "Das Team 2026 ist das stärkste, das wir seit 2017 in den Wettbewerb geschickt haben. Die Teamchemie und die individuelle Qualität unserer Units sind beeindruckend und besser denn je. Diese Entwicklung ist vor allem das Verdienst unserer erfahrenen Coaching-Crew, die einen herausragenden Job macht."
Jetzt gilt es, genau diese Qualität am Samstag auf den Platz der Grotenburg zu bringen – gegen einen erfahrenen Top-Favoriten der Liga. Alles deutet auf ein echtes Football-Fest hin: Bereits jetzt zeichnet sich eine Rekordkulisse zum Heimauftakt ab. Kein Krefelder und keine Krefelderin dürfte das dramatische Spiel aus dem Vorjahr vergessen haben.
Daniel Weber - 18.05.2026
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