Vor knapp 8.500 Zuschauern im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion mussten sich die Braunschweig Lions zum Auftakt der GFL Saison 2026 den Dresden Monarchs deutlich mit 8:47 geschlagen geben. Gegen den deutschen Vizemeister zahlten die Lions in vielen Situationen Lehrgeld, zeigten im Schlussviertel aber Moral und kämpften sich immerhin noch auf das Scoreboard.
Die Lions gewannen den Coin Toss und eröffneten die Partie mit ihrer Offense. Quarterback Ryon Thomas führte sein Team zunächst mit Läufen und kurzen Pässen bis an die 31 Yard Linie der Monarchs. Im nächsten Spielzug erhöhte die Dresdner Defense jedoch den Druck und brachte Thomas zu Boden.
Beim Sack verlor der Lions-Quarterback unglücklich den Ball, den die Gastgeber sichern konnten. Die Braunschweiger Defense war zunächst aufmerksam und stoppte den ersten Angriff der Monarchs auf Höhe der Mittellinie. Doch auch der folgende Drive der Lions endete mit einem Ballverlust: Finn Oppermann verlor das Spielgerät an der eigenen 20 Yard Linie. Die Monarchs nutzten das Geschenk konsequent aus und gingen durch einen 19 Yard Touchdown Lauf von Tufonmi Lala mit 7:0 in Führung. Im Anschluss mussten die Lions punten, während Dresden offensiv immer besser ins Spiel fand. Zwar sorgte Taylor Pawelkoski mit einem starken Tackle gegen Monarchs Quarterback Rocky Lombardi zunächst für einen Raumverlust von zwölf Yards, doch bereits im nächsten Spielzug schlug Dresden tief zu. Lombardi fand Wide Receiver Janne Särkelä mit einem 85 Yard Pass zum 14:0.
Auch im zweiten Quarter fanden die Lions offensiv kaum Mittel gegen die starke Verteidigung der Gastgeber. Gleichzeitig blieb Dresden hocheffektiv. Immer wieder setzte Rocky Lombardi seine Receiver in Szene – insbesondere Montigo Moss, der einen sechs Yards langen Touchdown Pass zum 21:0 verwertete.
Zu allem Überfluss unterlief den Lions anschließend ein weiteres Missgeschick im Special Team. Ein zu hoher Snap bei einem Puntversuch rollte durch die eigene Endzone ins Aus und führte zu einem Safety sowie zum 23:0 für die Monarchs. Noch vor der Halbzeit erhöhte erneut Tufonmi Lala mit einem 23 Yard Lauf auf 30:0. Zwar gelang es den Braunschweigern kurz vor der Pause noch einmal, tief in die gegnerische Hälfte vorzudringen, doch auch ein ausgespielter vierter Versuch brachte keine Punkte ein.
Nach der Halbzeitpause knüpften die Monarchs nahtlos an ihre dominante Vorstellung an. Rocky Lombardi erhöhte mit einem eigenen Lauf auf 37:0, ehe Janne Särkelä mit seinem zweiten Touchdown des Tages – nach einem 23-Yard-Pass – den Spielstand auf 44:0 stellte. Erst im Schlussviertel fanden die Lions offensiv besser in die Partie. Zwar erhöhte Dresdens Kicker Florian Finke zunächst per 32-Yard-Field-Goal auf 47:0, doch anschließend zeigte die Offense der Braunschweiger noch einmal ihr Potenzial. Vor allem die Verbindung zwischen Quarterback Ryon Thomas und Tight End Jonathan ter Horst
funktionierte nun deutlich besser. Den verdienten Touchdown erzielte schließlich Jonathan ter Horst nach einem sechs Yards langen Pass von Thomas. Auch die anschließende Two Point Conversion gelang: Ryon Thomas fand Peter Anderson zum 47:8 Endstand aus Sicht der Monarchs.
Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich insbesondere im letzten Viertel, dass die Lions weiterhin Entwicklungspotenzial besitzen. Für das Team von Head Coach Brayden McCombs gilt es nun, die Partie gründlich zu analysieren, Fehler aufzuarbeiten und die richtigen Lehren daraus zu ziehen. Bereits in der kommenden Woche wartet die nächste Herausforderung. Dann empfangen die Braunschweig Lions im ersten Heimspiel der neuen Saison die Kiel Baltic Hurricanes.
Schlüter - 10.05.2026

#7 QB Ryan Thomas (Braunschweig Lions) (© Fabian Uebe)
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Mehr als 2.400 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion erlebten ein spannendes und bis in die Schlussphase offenes Niedersachsen Derby zwischen den Braunschweig Lions und den Hildesheim Invaders. In einer Partie auf Augenhöhe setzten sich die Gäste erst in den letzten Sekunden mit 31:27 durch. Bester Akteur auf Seiten der Lions war Quarterback Ryon...
Spiele Braunschweig Lions
09.05.
Dresden Monarchs - Braunschweig Lions
47
:
8
16.05.
Braunschweig Lions - Kiel Baltic Hurricanes
17
:
24
23.05.
Potsdam Royals - Braunschweig Lions
75
:
3
30.05.
Braunschweig Lions - Hildesheim Invaders
27
:
31
13.06.
Braunschweig Lions - Dresden Monarchs
16:00 Uhr
20.06.
Düsseldorf Panther - Braunschweig Lions
16:00 Uhr
27.06.
Straubing Spiders - Braunschweig Lions
16:00 Uhr
05.07.
Braunschweig Lions - Saarland Hurricanes
13:00 Uhr
25.07.
Braunschweig Lions - Berlin Rebels
16:00 Uhr
08.08.
Hildesheim Invaders - Braunschweig Lions
19:00 Uhr
16.08.
Braunschweig Lions - Potsdam Royals
29.08.
Berlin Rebels - Braunschweig Lions
16:00 Uhr