Die Big Ten Conference gab eine Rekordausschüttung von 1,37 Milliarden US-Dollar an ihre 18 Mitgliedsinstitutionen für das am 30. Juni 2025 beendete Geschäftsjahr bekannt. Dies ist die höchste Auszahlung in der Geschichte der Conference, die am Freitag mitteilte, dass die Gesamtsumme einen Anstieg um 490 Millionen US-Dollar gegenüber den im Vorjahr ausgeschütteten 883 Millionen US-Dollar darstellt.
Die Verantwortlichen der Big Ten führten den Anstieg auf das erste volle Jahr der neuen Medienrechteverträge, das anhaltende Umsatzwachstum durch die Erweiterung der College Football Playoffs und die erste Saison der Conference mit 18 Teams nach dem Beitritt von Oregon, UCLA, USC und Washington zurück. "Die Ausschüttungen leisten einen wichtigen Beitrag zu den Institutionen in ihren kontinuierlichen Bemühungen, mehr als 14.000 Big Ten-Studentensportlern ein breites Spektrum an sportlichen Möglichkeiten zu bieten", so die Conference in einer Pressemitteilung.
Im Durchschnitt schüttete die Big Ten rund 76,1 Millionen US-Dollar pro Hochschule aus, wobei die einzelnen Beträge je nach Leistung in den Playoffs und anderen Einnahmefaktoren variierten. Sechzehn Mitglieder mit vollem Anteil erhielten unterschiedliche Beträge, abhängig von ihrer Teilnahme an den Playoffs und anderen Umsatzfaktoren.
Ohio State führte alle Big Ten Hochschulen mit 91,57 Millionen US-Dollar an, nachdem sie in der Saison 2024 den Titel im College Football Playoff gewonnen hatten, während Penn State nach ihrem Playoff-Einzug 88,92 Millionen US-Dollar erhielt. Andere Mitglieder mit vollem Anteil erhielten im Allgemeinen zwischen etwa 76 und 80 Millionen US-Dollar. Oregon und Washington, die bis 2030 noch anteilig an den Einnahmen beteiligt sind, erhielten 48,4 Millionen beziehungsweise 46,7 Millionen US-Dollar.
Das finanzielle Wachstum der Big Ten übertrifft weiterhin das anderer Power Four Conferences. Im Februar meldete die SEC die Ausschüttung von mehr als 1,03 Milliarden US-Dollar an ihre 16 Mitglieder für das Geschäftsjahr 2024/25, im Durchschnitt 72,4 Millionen US-Dollar pro Hochschule.
Der Aufstieg der Big Ten spiegelt umfassendere Veränderungen im gesamten College Sport wider, die durch steigende Medienrechteverträge und erweiterte Nachsaison-Formate bedingt sind und die Einnahmequellen landesweit verändert haben. Die Conference befindet sich nun im ersten vollen Jahr ihres aktuellen Fernsehvertrags, der jährlich über 1 Milliarde US-Dollar generiert. Die Big Ten verwies zudem auf anhaltende sportliche Erfolge, darunter die jüngsten Meisterschaften im Football und Herren-Basketball sowie mehrere NCAA-Titel ihrer Mitgliedshochschulen im laufenden akademischen Jahr. Während die Diskussionen über eine weitere Ausweitung der Playoffs und die laufende Neuausrichtung der Konferenzen andauern, unterstreicht der jüngste Finanzbericht der Big Ten die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des College Sports.
Schlüter - 05.05.2026

Die Big Ten Mitglieder können sich auf eine Rekordauschüttung des Geschäftsjahres 2025 freuen. (© Getty Images)
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