Auch in ihrem zweiten Saisonspiel konnten die Berlin Adler einen deutlichen Sieg einfahren. Bei den Magdeburg Virgin Guard gewann man klar und deutlich mit 7:61 (0:22, 0:14, 7:14, 0:11). Schon beim Halbzeitstand von 0:36 war die Partie entschieden - zu einseitig war das Aufeinandertreffen der beiden Regionalligisten.
Das Spiel begann mit einem gelungenen Kick-Return von Adler-Spieler Philipp Schumann, wenig später gefolgt von einem 11 Yard langen Touchdown-Lauf durch Patrick Oliveira. Nach der Zweipunkt-Conversion (ebenfalls von Oliveira) stand es 8:0 für die Gäste.
Oliveira konnte dem Spiel auch danach immer wieder seinen Stempel aufdrücken. Mit seinen Läufen marschierten die Adler auch in der nächsten Angriffsserie übers Feld, ehe Quarterback Lukas Bruhn schließlich mit einem 12-Yard-Pass auf Calvin Rygliszyn für das 14:0 sorgte.
Insgesamt konnten die Berliner jede ihrer ersten fünf Angriffsserien mit einem Touchdown abschließen. Bis zur Pause konnten die Gäste den Spielstand durch Niklas Freund (Touchdown), Julian Huber (Conversion), Oliveira (Touchdown und Conversion) und Sydney Piewinski (Touchdown) auf 36:0 in die Höhe schrauben.
Die Adler-Defensive hatte den Angriff der Gastgeber in der ersten Halbzeit voll im Griff. Die Magdeburger kamen nur selten über die Mittellinie und waren keine Gefahr für die Endzone der Berliner.
Das dritte Spielviertel begann überraschend mit einem gelungenen Onside-Kick der Adler. Diesen Ballbesitz nutzte Lukas Bruhn durch ein gelungenes Zuspiel auf Calvin Rygliszyn zum 42:0. Der längste Spielzug des Tages gelang kurz danach Ballträger Patrick Oliveira: Sein 75 Yards langer Lauf in die Endzone und die Zweipunkt-Conversion von Julian Huber stellten den Zwischenstand von 50:0 her.
Der Ehrentouchdown für die Gastgeber fiel dann gegen Ende des dritten Viertels. Marco Illies fing eine Interception und trug sie bis in die Endzone zurück. Nach dem Extrapunkt von Christian Wiegel stand es 7:50.
Der Schlussabschnitt wurde durch "Allzweckwaffe" Julian Huber eingeläutet: Er fing einen Pass von Lukas Bruhn, umtanzte mehrere Verteidiger und lief in die Endzone zum Touchdown (Conversion durch Freund).
Die letzten Punkte der Partie fielen dann durch ein 38-Yard-Field-Goal, erneut von Niklas Freund. Er stellte den Endstand von 61:7 her.
Mit diesem überdeutlichen Sieg haben sich die Berlin Adler ihr kommendes spielfreies Wochenende verdient. Danach empfängt man am heimischen Stade Napoleon mit den Erfurt Indigos einen wahrscheinlich härteren Brocken.
Berlin Adler - 02.05.2026
Leser-Bewertung dieses Beitrags:
Die Berlin Adler dominierten auch das Rückspiel gegen die Magdeburg Virgin Guards. Am heimischen Stade Napoleon behielten die Hauptstädter am Ende mit 78:10 (22:0, 18:3, 22:7, 16:0) die Oberhand und bleiben so auch nach sieben Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze.
In der ersten Halbzeit konnten die Adler jede ihrer Angriffsserien mit einem Touchdown abschließen. Dreimal lief Ballträger Patrick Oliveira in die...
Spiele und Tabelle Berlin Adler
18.04.
Berlin Adler - Chemnitz Crusaders
58
:
3
02.05.
Magdeburg Virgin Guards - Berlin Adler
7
:
61
16.05.
Berlin Adler - Erfurt Indigos
76
:
13
23.05.
Berlin Adler - Cottbus Crayfish
58
:
7
13.06.
Erfurt Indigos - Berlin Adler
7
:
77
20.06.
Chemnitz Crusaders - Berlin Adler
0
:
35
05.07.
Berlin Adler - Magdeburg Virgin Guards
78
:
10
Berlin Adler
1.000
7
7
0
0
443
:
47
Halle Falken
.667
6
4
2
0
95
:
85
Cottbus Crayfish
.571
7
4
3
0
167
:
153
Chemnitz Crusaders
.500
6
3
3
0
63
:
145
Erfurt Indigos
.200
5
1
4
0
106
:
231
Magdeburg Virgin Guards
.000
7
0
7
0
97
:
310
22.08.
Berlin Adler - Halle Falken
15:00 Uhr
29.08.
Cottbus Crayfish - Berlin Adler
16:00 Uhr
05.09.
Halle Falken - Berlin Adler
15:00 Uhr
Das Warten hat ein Ende: Am 15. August um 15 Uhr steigt auf der Sportanlage der Bertolt-Brecht-Schule der Nürnberger Höhepunkt der Saison - das Stadtderby zwischen den Nürnberg Rams und den Nürnberg Hawks. Wenn sich die beiden Nürnberger Football-Teams gegenüberstehen, geht es um mehr als den Sieg oder die Platzierung in der Regionalliga Süd: Es geht um die Stadtmeisterschaft der Herzen.
Die Rams spielen derzeit eine...
![]()
Die Potsdam Royals sorgen kurz vor der entscheidenden Phase der Saison noch einmal für Bewegung auf der wichtigsten Position ihrer Offense. Tyrrell Pigrome ist zurück beim amtierenden Deutschen Meister. Der 28 Jahre alte US-Amerikaner gehörte bereits 2025 zum Kader der Potsdamer, konnte seine erste Saison bei den Royals aufgrund einer Verletzung allerdings nicht...