Wenig Ruhepause ist den Chemnitz Crusaders vergönnt. Gerade einmal eine Woche nach dem Saisonauftakt in Berlin findet am 25. April gleich das nächste Auswärtsspiel statt. Die Reise geht nach Cottbus, wo mit den Cottbus Crayfish ein weiterer schwerer Gegner wartet.
Das letzte sportliche Aufeinandertreffen beider Teams liegt bereits 20 Jahre zurück. Nach dem damaligen kurzen Chemnitzer Ausflug in die Regionalliga spielten die Cottbus Crayfish seit 2010 immer höherklassiger als die Chemnitz Crusaders. Nach einer Perfect Season im Jahr 2011 stiegen die Cottbus Crayfish sogar in die GFL 2 auf. Dieses Kunststück konnte pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum im Jahr 2023 noch einmal wiederholt werden.
Auch wenn es nach einem Jahr wieder zurück in die Regionalliga ging, bringen die Cottbuser somit einige Erfahrung aus Lizenzligen mit und sind nach ihrem zweiten Platz in der vergangenen Saison knapp hinter den Berlin Adlern ein deutlicher Mitfavorit auf den Meistertitel 2026. "Der nächste Kracher lässt nicht lange auf sich warten. Würde ich sagen. Mit Cottbus wartet der nächste Aufstiegskandidat am Samstag auf uns", beschreibt Crusaders-Head-Coach Ralph Dietrich die Lage, dass sein Team gleich in den ersten beiden Saisonspielen die vermeintlich schwersten Hürden serviert bekommt.
Einfach macht das die Aufgabe aus Chemnitzer Sicht sicher nicht. Doch selbst ein durch die Verletzungen aus Berlin munter rotierendes Personalkarussell tut der Stimmung keinen Abbruch. "Nach dem harten Spiel in Berlin ist die Stimmung erstaunlich gut. Trotz der hohen Niederlage war im Training zu erkennen, dass sich das Team weiter verbessern will", gibt Ralph Dietrich Einblick in die Gefühlswelt im Team.
Für Cottbus wird es der Start in die Saison sein, während die Chemnitz Crusaders zumindest mit der Erfahrung des ersten Spiels im Rücken anreisen. Was das bedeuten wird am Ende? Ab 16 Uhr am Samstag wird es sich zeigen. Die Crusaders hoffen, dass viele Chemnitzer Fans auch wieder den Weg nach Cottbus finden und Unterstützung vom Spielfeldrand liefern.
Auerbach - 23.04.2026

Die Hürden für Aufsteiger Chemnitz Crusaders in der Regionalliga sind hoch. (© Thiele / Chemnitz Crusaders)
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Am Samstag standen sich die Magdeburg Virgin Guards und die Chemnitz Crusaders gegenüber. Für beide Teams war ein Sieg in dem Punktspiel der Regionalliga Ost Pflicht, doch nur ein Team konnte am Ende als Sieger vom Feld gehen. Mit einer hervorragenden Teamleistung stellte das weiterhin ersatzgeschwächte Chemnitzer Team im abschließenden vierten Viertel den vorherigen Spielverlauf komplett auf den Kopf und gewann nach 24...
Spiele und Tabelle Chemnitz Crusaders
18.04.
Berlin Adler - Chemnitz Crusaders
58
:
3
25.04.
Cottbus Crayfish - Chemnitz Crusaders
14
:
19
09.05.
Chemnitz Crusaders - Erfurt Indigos
abgesagt
16.05.
Halle Falken - Chemnitz Crusaders
17
:
0
30.05.
Magdeburg Virgin Guards - Chemnitz Crusaders
18
:
27
Berlin Adler
1.000
5
5
0
0
330
:
37
Halle Falken
1.000
4
4
0
0
71
:
36
Chemnitz Crusaders
.500
4
2
2
0
49
:
107
Cottbus Crayfish
.400
5
2
3
0
97
:
104
Erfurt Indigos
.250
4
1
3
0
78
:
196
Magdeburg Virgin Guards
.000
6
0
6
0
87
:
232
20.06.
Chemnitz Crusaders - Berlin Adler
15:00 Uhr
28.06.
Chemnitz Crusaders - Magdeburg V. G.
15:00 Uhr
04.07.
Chemnitz Crusaders - Halle Falken
15:00 Uhr
23.08.
Chemnitz Crusaders - Cottbus Crayfish
15:00 Uhr
29.08.
Erfurt Indigos - Chemnitz Crusaders
15:00 Uhr
Die Adler bleiben auch nach fünf Spielen unangefochten an der Tabellenspitze. Im Erfurter Steigerwaldstadion schlug man die Erfurt Indigos überdeutlich mit 7:77 (7:6, 0:28, 0:22, 0:21).
Erfurt startete hochmotiviert in die Partie und bewegte den Ball durch viel Kurzpassspiel über das Spielfeld. Abgeschlossen wurde die Angriffsserie durch einen 26 Yards langen Touchdown-Fang von Malte Fiedler - 7:0 für die Indigos.
...
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"Sind wir zufrieden? Sind wir!" Lakonisch fiel die "Manöver-Kritik" des Spartans-Head-Coach Daniel Koch aus - nach dem vierten Auswärtssieg des Neu-Ulmer Football-Regionallisten in Folge, dieses Mal bei den Fursty Razorbacks und deren bis dahin stärkste Defense der Liga. Immerhin hieß es am Ende an der Amper 32:12 für die Spartans. Und dann provozierte...