Nur eine Woche nach dem Vorbereitungsspiel in Fulda geht es für die Chemnitz Crusaders auf die Reise zum ersten Ligaspiel der neuen Saison. Am ersten Spieltag treffen die Sachsen in der Regionalliga gleich auf niemand Geringeres als die Berlin Adler - ein Team mit einer großen Geschichte. Gegründet 1979 als Berlin Bären, erfolgte 1981 die Umbenennung in Berlin Adler und erste Spiele in den heute immer noch aktuellen Farben Schwarz und Gelb. Die Berliner blicken auf einige Erfolge zurück - sechsmaliger deutscher Meister (1987, 1989, 1990, 1991, 2004, 2009), zweimaliger Eurobowl-Gewinner (2010, 2014) sowie Sieger im EFAF-Cup in 2008.
Zwischendurch erfolgten für die Berliner aber immer mal wieder Durststrecken mit Abstiegen in die GFL 2 oder die Regionalliga Ost. Auch aktuell sind die Adler nur in der dritten Liga, wo man nach (vorerst?) beendetem GFL-Abenteuer den Neuanfang wagte. Seitdem läuft der interne Neuaufbau. Die vergangene Saison schlossen die Berlin Adler mit neun Siegen und einer Niederlage als Tabellenerster ab, verzichteten aber auf die Teilnahme an der Relegation um den Aufstieg in die GFL 2.
Die Chemnitzer sind aus der Oberliga aufgestiegen, die Favoritenrolle scheint somit klar für Berlin definiert. "Wir spielen unser erstes Spiel gegen den Tabellenersten der letzten Saison. Natürlich erwarten wir einen sehr starken Gegner in Berlin", bestätigt Head Coach Ralph Dietrich. Die Niederlage im Testspiel hat das Team gut verdaut und die Erkenntnisse wurden im Training integriert. "Wir bereiten uns seit Sonntag auf die Adler vor und wollen alles tun, ein erfolgreiches Spiel abzuliefern. Die Vorfreude ist groß, obgleich sich eine gewisse Anspannung nicht verbergen lässt", beschreibt Ralph Dietrich.
Sicher wird das keine leichte Aufgabe werden. Aber auch für die Berlin Adler ist es das erste Spiel des Jahres. Darin liegt letztlich auch die Chance für die Chemnitz Crusaders. Auch in Berlin kocht man am Ende nur mit Wasser. "Ich vertraue unserer Arbeit und bin gespannt, was wir aufs Feld bekommen. Ich freue mich sehr auf Samstag", so Ralph Dietrich weiter. Dabei hoffen die Chemnitz Crusaders natürlich auch auf die in der Vergangenheit gewohnte zahlreiche und lautstarke Unterstützung vom Spielfeldrand auch auf des Gegners Platz. Getreu dem aus dem Fußball entlehnten Motto: Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin...
Auerbach - 16.04.2026

Für die Chemnitz Crusaders dürfte es in Berlin schwer werden. (© Thiele / Chemnitz Crusaders)
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Am 9. Mai steigt auf dem Chemnitzer Usti-Field die Saisonpremiere 2026. Beim ersten Heimspieltag der Chemnitz Crusaders gibt es gleich einen Double Header. Der Spieltag steht unter dem Motto "Football is Family". Auch die Chemnitzer wollen damit noch einmal unterstreichen, dass nicht nur intern ihre Teams unabhängig von der...
Spiele und Tabelle Chemnitz Crusaders
18.04.
Berlin Adler - Chemnitz Crusaders
58
:
3
25.04.
Cottbus Crayfish - Chemnitz Crusaders
14
:
19
09.05.
Chemnitz Crusaders - Erfurt Indigos
0
:
0
Berlin Adler
1.000
2
2
0
0
119
:
10
Erfurt Indigos
1.000
1
1
0
0
48
:
26
Halle Falken
1.000
1
1
0
0
10
:
7
Chemnitz Crusaders
.500
2
1
1
0
22
:
72
Cottbus Crayfish
.000
2
0
2
0
21
:
29
Magdeburg Virgin Guards
.000
2
0
2
0
33
:
109
16.05.
Halle Falken - Chemnitz Crusaders
15:00 Uhr
30.05.
Magdeburg Virgin Guards - Chemnitz Crusaders
15:00 Uhr
20.06.
Chemnitz Crusaders - Berlin Adler
15:00 Uhr
28.06.
Chemnitz Crusaders - Magdeburg V. G.
15:00 Uhr
04.07.
Chemnitz Crusaders - Halle Falken
15:00 Uhr
23.08.
Chemnitz Crusaders - Cottbus Crayfish
15:00 Uhr
29.08.
Erfurt Indigos - Chemnitz Crusaders
15:00 Uhr
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Die ungeschlagenen Adler trafen im dritten Heimspiel am Stück auf den Aufsteiger aus Erfurt, Schon das Hinspiel war eine Abnutzungsschlacht und gewannen die Adler nach hartem Kampf mit 21:0. Im Rückspiel kam auch noch eine fast Sahara ähnliche Hitze hinzu, die den Spielern auch konditionell alles abverlangte.
Beide Mannschaften versuchten im ersten...
Auch in ihrem zweiten Saisonspiel konnten die Berlin Adler einen deutlichen Sieg einfahren. Bei den Magdeburg Virgin Guard gewann man klar und deutlich mit 7:61 (0:22, 0:14, 7:14, 0:11). Schon beim Halbzeitstand von 0:36 war die Partie entschieden - zu einseitig war das Aufeinandertreffen der beiden Regionalligisten.
Das Spiel begann mit einem gelungenen Kick-Return von Adler-Spieler Philipp Schumann, wenig später gefolgt...