Wide Receiver Puka Nacua von den Los Angeles Rams hat sich in ein Therapieprogramm begeben. Sein Anwalt bestätigte, dass sich der 24-Jährige bereits vor Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe in einer entsprechenden Einrichtung befand und dort noch einige Zeit bleiben wird.
Hintergrund ist eine Klage aus Los Angeles. Eine Frau wirft Nacua unter anderem Körperverletzung, geschlechtsspezifische Gewalt und Fahrlässigkeit vor. Laut Klageschrift soll es an Silvester zu einem Vorfall gekommen sein, bei dem der Receiver sie unter anderem gebissen haben soll.
Die Vorwürfe weist Nacua entschieden zurück. Sein Anwalt betonte, es gebe Videomaterial, das die Darstellung der Klägerin infrage stelle. Die Teilnahme an dem Therapieprogramm diene laut seiner Aussage dazu, "sein Verhalten insgesamt zu verbessern".
Auch die Organisation der Rams verfolgt die Situation genau. Head Coach Sean McVay erklärte, man sei seit dem Vorfall informiert und sammle weiterhin alle relevanten Informationen. Gleichzeitig stellte er sich demonstrativ hinter seinen Spieler und betonte, man wolle ihn unterstützen und ihm helfen, aus der Situation zu lernen.
Bereits im Dezember hatte sich Nacua öffentlich entschuldigt, nachdem er in einem Livestream eine Geste gezeigt hatte, die als antisemitisch eingeordnet wurde.
Sportlich gehört der Receiver zu den wichtigsten Bausteinen der Rams-Offense. Der ehemalige Fünftrundenpick steht vor möglichen Vertragsverhandlungen, doch aktuell rückt laut General Manager Les Snead zunächst die persönliche Entwicklung des Spielers in den Fokus.
Nacua soll das Programm rechtzeitig abschließen, um an den Offseason-Aktivitäten der Rams teilnehmen zu können.
Nicholas Fanselow - 02.04.2026

Puka Nacua #12 Los Angeles Rams (© Getty Images)
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