Es gibt kein Zurück mehr

Head Coach Ryan Day (Ohio State Buckeyes)Ohio-State Head Coach Ryan Day sah sich kürzlich die Netflix-Dokumentation "Die Dinosaurier" an und war fasziniert von der Idee der Evolution – ein Konzept, das seiner Meinung nach im Zeitalter von Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsrechten (NIL) und Umsatzbeteiligungen im College Football eine Rolle spielt. Selbst Spitzenteams – wie der Dauermeister-Anwärter Ohio State – hatten mit veränderten Bedingungen zu kämpfen. Programme, die sich anpassen und neue Wege finden, um an der Spitze zu bleiben, werden laut Day auch weiterhin erfolgreich sein.

"Wenn man sich mal so richtig unbedeutend fühlen will, sollte man sich das ansehen. Es geht darin darum, wie die Dinosaurier vor etwa 250 Millionen Jahren auf der Erde lebten", sagte Day am Dienstag nach dem Training. "In dieser Zeit veränderte sich die Welt, das Klima, die Erde. Manche Dinosaurier fanden Wege, sich anzupassen, andere starben aus. Ich weiß, das ist etwas übertrieben, aber ich denke, so ähnlich läuft es auch im College Football."

Ohio State, einer der finanzstärksten Vereine im College Football, gab vor der Meisterschaftssaison 2024 bekannt, dass sein Kader durch Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsrechte (NIL) im Wert von rund 20 Millionen US-Dollar abgesichert war. Obwohl das Meisterteam einige namhafte Neuzugänge umfasste – darunter den ehemaligen Alabama Safety Caleb Downs und den Ex Ole Miss Running Back Quinshon Judkins – verpflichteten die Buckeyes vor ihrem Titelgewinn lediglich acht Spieler über den Transfermarkt. Ein Großteil des Budgets floss stattdessen in den Verbleib von Leistungsträgern.

Ressourcen und Investitionen sind im College Football weiterhin ungleich verteilt. Doch wie Day betonte, ist Anpassungsfähigkeit heute unerlässlich. Traditionelle Methoden der Kaderzusammenstellung sind weitgehend einem neuen Modell gewichen – und es gibt kein Zurück mehr. Nach dem Ausscheiden im College Football Playoff 2025, das mit einer Niederlage gegen den späteren Vizemeister Miami endete, verpflichtete Ohio State im Transferzyklus 2026 17 Spieler – die meisten in Days acht Saisons – nachdem es in der Offseason 37 Abgänge gegeben hatte. Insgesamt belegte die Transferklasse der Buckeyes laut 247Sports den fünften Platz im Ranking des Jahrgangs.

Die Buckeyes verstärkten ihre Secondary mit den Defensive Backs Earl Little Jr. (Florida State) und Terry Moore (Duke). Auch die Defensive Line wurde nach dem Abgang von zehn Spielern durch Transfers und Drafts verstärkt: James Smith (Alabama), John Walker (Central Florida) und Qua Russaw (Alabama). Während die Defense mit einigen neuen Gesichtern aufwarten wird, kehren in der Offense neun von elf Startern zurück, darunter Receiver Jeremiah Smith. Dieser gab am Wochenende bekannt, dass ein anderes College versucht habe, ihn nach der Saison 2025 in das Transferportal zu locken, er aber mit einem lukrativen Vertrag bei Ohio State geblieben sei. Smith gilt als einer der Top-Talente für die NFL Draft 2027. "Ich war nicht überrascht", sagte Smith. "Ich wusste, besonders nach dem Spiel, dass ein bestimmtes Team mich hart angehen würde. Ich nenne keine Namen – ich denke, jeder weiß, wer gemeint war. Aber ich war fest entschlossen, hier zu bleiben."

Der Aufbau eines College Football Kaders ist ein heikles Unterfangen, bei dem es um Rekrutierung, Spielerbindung und die Gewinnung von Talenten aus dem Transferportal geht – und dieses Gleichgewicht verändert sich von Jahr zu Jahr. Es ist zwar schwierig, mit diesen Veränderungen Schritt zu halten, aber unerlässlich, um in der College Football Hierarchie an der Spitze zu bleiben – andernfalls droht man, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken.

Schlüter - 01.04.2026

Head Coach Ryan Day (Ohio State Buckeyes)

Head Coach Ryan Day (Ohio State Buckeyes) (© Getty Images)

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