Der zweite Spieltag der ersten Frauenliga im Flag Football (DFFLF) wurde auf der Bezirkssportanlage in Düsseldorf ausgetragen. Die Rahmenbedingungen überzeugten dabei auf ganzer Linie: Die beiden "New England Patriots"-Felder, die im vergangenen Jahr unter anderem mit hochrangigem Besuch der Stadt, der NFL Deutschland sowie Vertretern der New England Patriots u.a mit Cornerback Marcus Jones eröffnet wurden, boten entsprechende Voraussetzungen für den Spielbetrieb.
Sparkles-Spielerin Mae Turner zeigte sich begeistert: "Die Plätze sind für Flag Football ausgelegt, hier macht es einfach Spaß zu spielen."
Sportlich sorgten vor allem die München Spatzen für Aufsehen. In ihrem ersten Auftritt der Saison setzten sie direkt ein Ausrufezeichen und besiegten die Firecats deutlich mit 46:0.
Insgesamt blieben sie an diesem Spieltag ungeschlagen und sicherten sich mit vier Siegen souverän den Turniersieg. Zoe Song und Ellen Riess zeigten dabei wesentlich richtungsweisende Plays zusammen mit ihren Teamkolleginnen.
Die Gastgeberinnen der Firecats präsentierten sich ebenfalls stark und konnten in ihren weiteren Begegnungen überzeugen. Unter anderem gewannen sie klar mit 39:6 gegen Main Fusion sowie mit 38:2 gegen die Stuttgart Scorpions.
Auch abseits des Feldes war für gute Bedingungen gesorgt: An den Catering-Ständen, organisiert durch die Firecats-Jugend, konnten sich Spielerinnen und Zuschauer gleichermaßen stärken.
Ein deutliches Statement setzten zudem die Southern Sparkles mit ihrem 58:12-Erfolg gegen die Kiel Sirens.
Besonders Dana Behnsen überzeugte mit mehreren Touchdowns und war neben der gesamten Teamlleistung maßgeblich am Erfolg beteiligt. Die 58 Punkte stellten gleichzeitig die höchste Punkteausbeute des Spieltags dar, die auch die München Spatzen in ihrem zweiten Spiel des Tages gegen die Sparkles mit 58:25 erreichten.
Ein Highlight war der erste Touchdown von Sparkles-Rookie Olivia Fürstenberger im goldenen Trikot. Sie resümierte nach dem Spiel: "Wir haben sehr dominant gespielt und es hat Spaß gemacht zu gewinnen."
Die Kiel Sirens stießen an diesem Spieltag mit vier Niederlagen und nur einem Sieg an ihre Grenzen, wobei auch personelle Ausfälle eine Rolle spielten. Ohne Sieg blieb hingegen das Team von Main Fusion.
Bis zum nächsten Spieltag in Stuttgart haben nun alle Teams die Möglichkeit, sich zu regenerieren und spielerisch nachzujustieren, um ihre angestrebten Tabellenplätze zu festigen oder weiter auszubauen.
Nadia Quast - 29.03.2026

Die Gastgeber Firecats im Spiel gegen die München Spatzen (© Nadia Quast)
Leser-Bewertung dieses Beitrags:
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