Solidaritätsregel für spanische Spieler

Bravos Spieler gelten 2026 in der AFLE als HomegrownsDie "The League Europe" (AFLE) reagiert auf das Aus der Madrid Bravos, die ursprünglich in der Konkurrenzliga European Football Alliance (EFA) antreten wollten, und führt für die Saison 2026 eine besondere Solidaritätsregel ein. Spanien wird für ein Jahr als Homegrown-Territorium für alle AFLE-Franchises anerkannt.

Mit dieser Entscheidung möchte die Liga vor allem den Spielern helfen, die durch das Ende des Madrider Projekts plötzlich ohne Team dastehen. Zahlreiche spanische Athleten waren bereits für die Saison 2026 eingeplant und hätten ohne diese Regelung möglicherweise keine Möglichkeit gehabt, weiterhin auf hohem europäischem Niveau zu spielen.

Konkret bedeutet die neue Regel, dass spanische Spieler aus dem aktiven Kader der Madrid Bravos für die Saison 2026 von allen AFLE-Teams als Homegrown-Spieler verpflichtet werden dürfen. Sie zählen somit nicht als Importspieler im jeweiligen Kader.

Um die sportliche Balance innerhalb der Liga zu wahren, ist die Maßnahme jedoch klar begrenzt: Jedes Franchise darf maximal drei spanische Spieler zusätzlich verpflichten.

Die Entscheidung ist allerdings nicht ganz uneigennützig. Gerade die neu entstehenden Franchises aus Italien, Frankreich, London und der Schweiz sind beim Aufbau ihrer Kader stark auf Importspieler angewiesen. Die Möglichkeit, spanische Spieler als Homegrown-Akteure zu verpflichten, erleichtert es diesen Teams, konkurrenzfähige Rosters zusammenzustellen.

Die Regelung gilt ausschließlich für die Saison 2026 und soll den betroffenen Spielern eine Perspektive geben sowie gleichzeitig die Entwicklung des American Footballs in Spanien unterstützen.

Foot Bowl - 15.03.2026

Bravos Spieler gelten 2026 in der AFLE als Homegrowns

Bravos Spieler gelten 2026 in der AFLE als Homegrowns (© Foot Bowl / Just Shots)

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