NCAA antwortet prompt

Head Coach Pete Golding soll einen unerlaubten Kontakt gehabt haben. Die NCAA ermittelt weiter.Die NCAA wird ihre Ermittlungen wegen unerlaubter Spielerwerbung fortsetzen, trotz der Forderung der Big Ten nach einem Moratorium.

Die NCAA reagierte auf die Forderung der Big Ten, die Ermittlungen und Verfahren wegen unerlaubter Spielerwerbung bis zu einem besseren Verständnis der Regeln im Recruiting Bereich auszusetzen. Die Big Ten hatte der NCAA ein Schreiben zukommen lassen, in dem sie um eine Überprüfung ihrer Position zu unerlaubter Spielerwerbung bat. In einer Stellungnahme erklärte die NCAA, sie werde ihre Ermittlungen zu möglichen Verstößen gegen die Regeln zur unerlaubten Spielerwerbung fortsetzen. "Es gab keine Änderungen an den Regeln zur unerlaubten Spielerwerbung, und es besteht kein Moratorium für die Durchsetzung der Regeln", heißt es in der Stellungnahme. "Jegliche Änderungen am Verfahren für Verstöße – oder ein Moratorium für die Durchsetzung bestimmter Regeln – müssten vom Vorstand der Division I genehmigt werden."

Nach dem jüngsten Schreiben der NCAA an die Hochschulen, in dem bekannt gegeben wurde, dass der Vorstand der Division I seine Mitarbeiter angewiesen hat, "erhebliche Strafen" zu verhängen, argumentiert die Big Ten, dass die aktuellen Regeln veraltet seien und aus einer Zeit stammten, in der die Bezahlung von Spielern und weit verbreitete Transfers nicht zum College Football gehörten. Die Big Ten erklärte in ihrem Schreiben, dass die Regeln "weder glaubwürdig noch gerecht durchgesetzt werden können" und dass neue Regeln verfasst werden sollten, bevor Strafen verhängt werden.

"Diese Regeln wurden nicht für eine Welt konzipiert, in der Studenten Athleten als vergütete Marktteilnehmer jährlich Entscheidungen mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen treffen", heißt es in dem Schreiben. "Das Aufeinandertreffen der alten Regeln mit der neuen Realität führt zu Ergebnissen, die der Gruppe schaden, die die Regeln eigentlich schützen sollten."

Mehrere Power Four Conferencesn meldeten sich mittlerweile zu Wort. In einer Nachricht erklärte Brett Yormark, Commissioner der Big 12 Conference, dass seine Organisation entschieden gegen eine Aussetzung der Ermittlungen wegen unerlaubter Kontaktaufnahme sei, aber zu Gesprächen über Regeländerungen bereit sei.

Jim Phillips, Commissioner der ACC, sandte diese Woche nach dem Vorschlag der Big Ten an die NCAA folgende Stellungnahme: "Während wir die Modernisierung des Hochschulsports in den entscheidenden Bereichen vorantreiben, ist es unerlässlich, dass wir uns weiterhin auf die Durchsetzung der Regeln und die Entwicklung der notwendigen Strafen in Zusammenarbeit mit der NCAA konzentrieren. Wir befinden uns in einer beispiellosen Situation und unsere Trainer und Verantwortlichen betonen immer wieder, dass die Verfolgung unerlaubter Kontaktaufnahme höchste Priorität haben muss. Die ACC setzt sich für eine gründliche Überprüfung der aktuellen Kontaktregeln ein. Angesichts des jüngsten Transferportals und der öffentlichkeitswirksamen Beispiele eindeutiger unerlaubter Kontaktaufnahme und eklatanter Vertragsverletzungen bin ich jedoch nicht der Meinung, dass alle Ermittlungen wegen unerlaubter Kontaktaufnahme ausgesetzt werden sollten." Die harte Ankündigung der NCAA zu unerlaubten Kontaktaufnahmen im letzten Monat erfolgte, nachdem Clemson Trainer Dabo Swinney Ole Miss und Pete Golding beschuldigt hatte, den Transferkandidaten Luke Ferrelli abgeworben zu haben. Ferrelli hatte sich nach seinem ersten Engagement bei Clemson erneut in das Transferportal eingetragen und sich für Ole Miss entschieden. "Unser System ist kaputt, und wenn unerlaubte Kontaktaufnahme keine Konsequenzen hat, dann haben wir keine Regeln und keine Führung", sagte Swinney.

In einem Screenshot des Memos, der in den sozialen Medien veröffentlicht wurde, erklärte Jon Duncan, Vizepräsident der NCAA für die Durchsetzung der Regeln, dass jegliche Kommunikation mit einem Studentensportler einer anderen Hochschule oder dessen Vertretern, einschließlich Agenten, vor dessen Eintritt in das NCAA-Transferportal nicht gestattet sei.

Swinney gab an, die Rebels zuvor gewarnt zu haben, dass er die seiner Ansicht nach illegalen Anwerbungspraktiken öffentlich machen würde, falls Golding und Ole Miss nicht von dem ehemaligen Linebacker aus Kalifornien absehen würden. Swinney behauptete, Golding habe Ferrelli ein Foto eines angeblichen "1 Millionen Dollar Vertrags" geschickt und sich nach seiner Abfindung bei Clemson erkundigt. In dieser Offseason haben mehrere Universitäten ehemalige Spieler wegen Vertragsbruchs im Zusammenhang mit Abfindungen verklagt. Zudem wurden diverse Trainerteams beschuldigt, ehemalige Spieler nach deren Wechsel zu einer neuen Hochschule unerlaubt abgeworben zu haben.

Die Big Ten veröffentlichte Zahlen aus dem Transferportal-Zyklus 2026 – dem ersten mit einem Januar-Fenster – die darauf hindeuten, dass viele Athleten mit einem Kontaktverbot in den Free Agent Markt des College Footballs eintraten. Dies bedeutet, dass vor dem zulässigen Rekrutierungszeitraum Kontakt zu einem potenziellen Spieler stattgefunden haben musste. Die Conference argumentierte gegenüber der NCAA im Wesentlichen, dass es im Bereich der Portalrekrutierung und der Spielervergütung derzeit einfach zu viele Grauzonen gebe, um ein College Football Programm ernsthaft beanstanden zu können. "Das System des College-Sports steht unter enormem Druck, sowohl intern als auch extern. Systeme passen sich an oder sie brechen zusammen", heißt es in dem Schreiben der Big Ten.

Schlüter - 13.03.2026

Head Coach Pete Golding soll einen unerlaubten Kontakt gehabt haben. Die NCAA ermittelt weiter.

Head Coach Pete Golding soll einen unerlaubten Kontakt gehabt haben. Die NCAA ermittelt weiter. (© Getty Images)

Leser-Bewertung dieses Beitrags:

zur mobilen Ansichtmehr News Collegewww.ncaafootball.comSpielplan/Tabellen CollegeLeague Map Collegefootball-aktuell-Ranking College
RegistrierenKennwort vergessen?

Login:

Kennwort:

dauerhaft: