Trump lädt ein

US-Präsident lädt zum "Round Table" ein.US-Präsident Donald Trump wird nächste Woche im Weißen Haus ein Treffen mit prominenten Persönlichkeiten aus dem gesamten College Sportbereich abhalten. Ziel des Treffens ist es, die Zukunft des College Sports im Umbruch zu erörtern. Mindestens 35 Personen wurden zu dem sogenannten "College Sports Roundtable" eingeladen, der am 6. März ab 16 Uhr Ortszeit stattfinden soll. Es ist unklar, wie viele der Eingeladenen letztendlich teilnehmen werden.

Trump wird die Diskussion leiten, während Floridas Gouverneur Ron DeSantis und Randy Levine, Präsident der New York Yankees, als stellvertretende Vorsitzende auf der Gästeliste stehen. Zu den Eingeladenen gehören die Commissionars der vier großen Conferences: Jim Phillips (ACC), Brett Yormark (Big 12), Tony Petitti (Big Ten) und Greg Sankey (SEC). Auch Gloria Nevarez, Commissioner der Mountain West Conference, sowie Universitätsleiter und Verwaltungsangestellte der FBS, darunter Pete Bevacqua, Athletic Director der University of Notre Dame, sind eingeladen.

Weitere Gäste auf der Gästeliste sind die ehemaligen Head Coaches Nick Saban, Mack Brown und Urban Meyer, ehemalige College-Sportler wie die Heisman Trophy Gewinner Tim Tebow und Charlie Ward, NBA-Commissioner Adam Silver, Golfstar Tiger Woods und die ehemalige US-Außenministerin Condoleezza Rice, die zuvor im Selection Committee der College Football Playoffs tätig war. Auch Führungskräfte der Medienunternehmen ESPN und Fox Sports sind eingeladen.

Der Milliardär und Geschäftsmann Cody Campbell, Vorsitzender des Kuratoriums der Texas Tech University und ehemaliger College Football Spieler, der die Kampagne "Saving College Sports" ins Leben gerufen hat, ist ebenfalls eingeladen. Campbell setzt sich für ein Eingreifen des US-Congresses in den College-Sport ein, unter anderem für mögliche Änderungen des Kartellrechts und eine Überprüfung der Strukturierung und des Verkaufs von Medienrechten durch die Conferences.

Das Treffen findet zu einem entscheidenden Zeitpunkt für den College Sport statt. In den letzten Jahren haben Gerichtsurteile die Befugnisse der NCAA neu definiert und die Professionalisierung des College Sports, insbesondere im Bereich der Namens-, Bild- und Ähnlichkeitsrechte (NIL), beschleunigt. Die Hochschulen bereiten sich auf eine Ära der Umsatzbeteiligung vor und müssen sich gleichzeitig in einem Flickenteppich aus Landesgesetzen und laufenden Rechtsstreitigkeiten zurechtfinden.
Der US-Congress hat bereits mehrere Anhörungen zu NIL, dem Beschäftigungsstatus von Athleten und dem Kartellrecht für die NCAA und ihre Conferences veranstaltet, doch umfassende Gesetze konnten die Abgeordneten bisher nicht verabschieden. Trump unterzeichnete im vergangenen Sommer eine Exekutivanordnung mit dem Titel "Saving College Sports", die Bundesbehörden anwies, Fragen der Athletenklassifizierung und der Durchsetzung der NIL-Bestimmungen durch Dritte zu prüfen. Diese Anordnung führte jedoch zu keinen verbindlichen Änderungen.

Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass die Sitzung im Weißen Haus Themen wie Governance, Athletenvergütung, Tarifverhandlungskonzepte und die mögliche Rolle der US-Regierung bei der Stabilisierung eines Systems behandeln wird, das sich nach Ansicht vieler führender Persönlichkeiten an einem Wendepunkt befindet. Ob ein einzelnes Treffen am Nachmittag einen Konsens zwischen den Interessengruppen mit ihren unterschiedlichen Vorstellungen erzielen kann, bleibt unklar, doch die Gästeliste unterstreicht die nationale Tragweite – und das politische Gewicht – der Debatte.

Schlüter - 27.02.2026

US-Präsident lädt zum "Round Table" ein.

US-Präsident lädt zum "Round Table" ein. (© Getty Images)

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