Der Regelausschuss der NCAA hat eine einjährige Testregelung zur Änderung der Regeln für Targeting-Strafen – insbesondere Disqualifikationen – vorgeschlagen. Gemäß der neuen Empfehlung dürfen Spieler, die während der Saison zum ersten Mal wegen Targeting disqualifiziert werden, im nächsten Spiel antreten, unabhängig davon, in welcher Spielhälfte die Strafe verhängt wurde.
Nach der aktuellen Regel, muss ein Spieler, der in der zweiten Spielhälfte wegen Targeting disqualifiziert wird, die erste Hälfte des darauffolgenden Spiels aussetzen. Mit der Regeländerung würde jeder Spieler, der während der Saison zum zweiten Mal wegen Targeting disqualifiziert wird, die erste Hälfte des nächsten Spiels verpassen. Eine dritte Disqualifikation wegen Targeting würde eine vollständige Sperre für das nächste Spiel zur Folge haben.
"Dies setzt die Weiterentwicklung unserer Targeting-Regel fort und bringt die wichtige Sicherheitsmaßnahme mit einer angemessenen Strafstruktur in Einklang", erklärte der Vorsitzende des Regelausschusses, A.J. Edds, in einer Stellungnahme. "Wir werden diese einjährige Anpassung genau beobachten und der Ausschuss ist überzeugt, dass eine progressive Strafstruktur wichtig ist, um ein angemessenes Coaching und die Aufklärung der Spieler zu gewährleisten."
Der Vorschlag sieht außerdem vor, dass eine Conference nach dem zweiten Targeting-Verstoß eines Spielers ein Berufungsverfahren einleiten kann. Bei erfolgreicher Berufung dürfte der Spieler in seinem nächsten Spiel beide Halbzeiten bestreiten. Der Vorschlag muss noch von den Aufsichtskomitees der FBS und FCS genehmigt werden, bevor er offiziell in Kraft tritt. Beide Komitees treffen sich im März, um Regelvorschläge zu beraten.
Schlüter - 26.02.2026
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