Die unfreiwillige Zwangspause von Kliff Kingsbury bleibt nur kurz: Der ehemalige Offensive Coordinator der Washington Commanders heuert im Stab von Rams Head Coach Sean McVay an.
Er war wie Defensive Coordinator Joe Whitt Jr. nach der enttäuschenden Saison 2025, die mit einer 5-12 Bilanz des Hauptstadtteams geendet hatte, entlassen worden. Head Coach Dan Quinn dürfte wohl auch nur noch auf Bewährung bleiben. Angesichts einer 5-12 Saison ist dies auch nicht komplett überraschend. Dass man die fabelhafte Spielzeit 2024 wohl kaum wiederholen könnte, war wohl allen Beteiligten klar gewesen. Dass der Rückschritt vom NFC Championship Game (gegen den späteren Titelträger Philadelphia) auf eine derart schlechte Bilanz so deutlich ausfiel, dann aber doch.
Die vor ungefähr vier Wochen erfolgte Trennung von Kingsbury soll offiziell im gegenseitigen Einvernehmen gewesen sein, da man sich uneins über die künftige Taktik gewesen wäre. Kingsbury wollte weiter seinen schnellen Angriffsfootball mit Fokus auf die No Huddle Offense spielen, Dan Quinn wollte wieder mehr auf den Lauf setzen wollen – auch, um seiner Verteidigung mehr Verschnaufpausen gönnen zu können.
Kliff Kingsbury erhält immer noch Geld aus seiner Zeit als Head Coach der Arizona Cardinals und hätte auch bei den Commanders eigentlich noch Vertrag für die Saison 2026 besessen.
Bei den Rams wurde eine Stelle frei, weil der bisherige Offensive Coordinator Mike LaFleur künftig als Head Coach der Arizona Cardinals fungieren wird. Entgegen der Aussage McVays, dass ein interner Kandidat wahrscheinlich ist, wurde es mit Kingsbury jetzt doch ein externer.
Der 46-jährige spielte ursprünglich bei den New England Patriots als Quarterback ... beziehungsweise hütete dort 2003 die Bank hinter einem gewissen Tom Brady, gegen den er sich nicht durchsetzen konnte. Zuvor war er in der sechsten Runde gedrafted worden. Wenig besser lief es anschließend bei den New Orleans Saints, Denver Broncos, New York Jets und Buffalo Bills. Im vorletzten Jahr des Bestehens der NFL Europa lief er sogar für die Cologne Centurions auf.
Nach Karriereende wagte er am College bei Houston als Offensive Quality Control Coach den Einstieg ins Trainergeschäft. Über Texas A&M und Texas Tech ging es in die NFL, wo er sofort Head Coach der Arizona Cardinals wurde. In vier Jahren kam er auf 28 Siege bei 66 Partien. Lediglich 2021 gelang seinem Team dabei eine positive Bilanz, so dass nach vier Jahren wieder Schluss war.
Unvergessen, als er damals ein One Way-Ticket nach Thailand postete, um dem Rummel zu Hause zu entgehen.
Carsten Keller - 07.02.2026

Kliff Kingsbury war zuletzt bei den Commanders (© Carsten Keller)
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19
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17
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45
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41
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34
19.12.
Seattle Seahawks - Los Angeles Rams
38
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37
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37
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20