Die Philadelphia Eagles haben ihren neuen Offensive Coordinator gefunden: Sean Mannion, vor nicht allzu langer Zeit noch Quarterback und zuletzt Quarterbacks‑Coach der Green Bay Packers, soll eine zuletzt wenig durchschlagkräftige Offense wiederbeleben.
Der mittlerweile 33-jährige Mannion war nach seiner Zeit am College bei den Oregon State Beavers im Jahr 2015 von den damaligen St. Louis Rams in der dritten Runde gedrafted worden. So wirklich gelang ihm der Durchbruch zum Starter aber weder dort, noch nach dem Umzug nach Los Angeles oder später bei den Minnesota Vikings oder Seattle Seahawks.
Zwischen 2015 und 2023 war er vorwiegend als Backup bei diesen Franchises im Einsatz. Insgesamt kam er auf 14 Partien mit ganzen drei Starts, die er allesamt verlor. Einem Touchdown (2021 bei den Vikings) stehen drei Interceptions gegenüber und magere 573 Yards.
Ganz anders jetzt im Coaching-Bereich: Erst 2024 war Mannion bei den Green Bay Packers als Offensive Assistant eingestiegen, ein Jahr später übernahm er bereits die Rolle des Quarterbacks‑Coaches. Nun folgt der nächste Sprung: Er soll die Eagles‑Offense rund um Jalen Hurts neu ausrichten.
Die Entscheidung fiel nach einer umfassenden Suche, bei der Head Coach Nick Sirianni bewusst unterschiedliche Bewerber prüfte – von erfahrenen Playcallern bis zu jungen, analytisch geprägten Trainern. Mannion überzeugte durch seine klare, systematische Sicht auf modernes Offensivspiel und seine Fähigkeit, Quarterbacks weiterzuentwickeln. Besonders seine Arbeit mit Jordan Love, der sich unter seiner Anleitung zu einem Top‑Starter entwickelte, gilt als entscheidender Faktor. Auch die Fortschritte von Backup Malik Willis sorgten ligaweit für Aufmerksamkeit.
In Philadelphia übernimmt Mannion eine Offense, die trotz großer individueller Qualität – mit Stars wie A.J. Brown, DeVonta Smith und dem Rushing Champion 2024 Saquon Barkley – im vergangenen Jahr hinter den Erwartungen zurückblieb. Vorgänger Kevin Patullo konnte das Potenzial nicht ausschöpfen, die Eagles wirkten in entscheidenden Momenten ideenlos und unpräzise. Mannion soll nun frische Strukturen schaffen, Hurts stabilisieren und die Einheit wieder zu alter Schlagkraft führen.
Mit seiner Mischung aus Spielerfahrung, modernem Konzept und einem Netzwerk an erfahrenen Mentoren tritt Mannion in Philadelphia an, um eine der talentiertesten Offenses der Liga wieder auf Kurs zu bringen.
Für Quarterback Jalen Hurts wird Mannion bereits der sechste Playcaller in seiner NFL-Karriere:
Doug Pederson (2020)
Shane Steichen (2021–22)
Brian Johnson (2023)
Kellen Moore (2024)
Kevin Patullo (2025)
Sean Mannion (2026)
Alles andere als ideal, aber die Hoffnung bleibt, dass er ähnlich dem zwei zuvor tätigen Kellen Moore, zwischenzeitlich Head Coach der New Orleans Saints, die Offense kreativ wieder an die Ligaspitze führen kann. Das passende Spielermaterial dazu ist in Philadelphia vorhanden.
Carsten Keller - 30.01.2026

Sean Mannion stand lange im Kader der Rams (© Getty Images)
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Spiele Philadelphia Eagles
14.09.
Kansas City Chiefs - Philadelphia Eagles
17
:
20
21.09.
Philadelphia Eagles - Los Angeles Rams
33
:
26
28.09.
Tampa Bay Buccaneers - Philadelphia Eagles
25
:
31
05.10.
Philadelphia Eagles - Denver Broncos
17
:
21
10.10.
New York Giants - Philadelphia Eagles
34
:
17
19.10.
Minnesota Vikings - Philadelphia Eagles
22
:
28
26.10.
Philadelphia Eagles - New York Giants
38
:
20
11.11.
Green Bay Packers - Philadelphia Eagles
7
:
10
17.11.
Philadelphia Eagles - Detroit Lions
16
:
9
23.11.
Dallas Cowboys - Philadelphia Eagles
24
:
21
28.11.
Philadelphia Eagles - Chicago Bears
15
:
24
09.12.
Los Angeles Chargers - Philadelphia Eagles
22
:
19
14.12.
Philadelphia Eagles - Las Vegas Raiders
31
:
0
20.12.
Washington Commanders - Philadelphia Eagles
18
:
29
28.12.
Buffalo Bills - Philadelphia Eagles
12
:
13
04.01.
Philadelphia Eagles - W. Commanders
17
:
24