Viel geschrieben wurde in dieser Saison über den Angriff der New England Patriots und ihren jungen Quarterback Drake Maye. Doch in den Playoffs beginnt die Saison des Teams quasi neu und auf einmal ist es die Defensive, die für das Team schon zum zweiten Mal das Spiel gewonnen hat. Vier Interceptions holten die Patriots Verteidiger gegen Houston Texans QB C.J. Stroud und siegten im heimischen Foxborough mit 28:16.
Als "schlechtestes Playoffteam" zogen die New England Patriots in diesem Jahr in die Playoffs ein, als Divisionssieger der AFC East. Jedenfalls wenn es nach den Kritikern geht, die darauf verwiesen, dass das Team aus Foxborough einen sehr leichten Spielplan gehabt habe und auch in den Playoffs mit den Los Angeles Chargers und Houston Texans keine echte Herausforderung. Sogar schon vorsorglich ist Kritik zu lesen, denn bereits jetzt wurde schon in den amerikanischen Medien darüber spekuliert, wer denn die Patriots noch aufhalten können. Zwar müsse das Team in der kommenden Woche in Denver antreten, die ohne ihren verletzten Stamm-Quarterback Bo Nix antreten müssen. So könnte man genau genommen bereits die Lombardi Trophy in Foxborough abgeben, denn in dem wahrscheinlichen Super Bowl Finale gegen die Seattle Seahawks wäre ja QB Sam Darnold der Quarterback, eben jener Quarterback, der in seiner Rookie Saison bei den New York Jets zugab in der Partie gegen die Patriots von deren Defensive so verwirrt gewesen zu sein, dass er "Geister" gesehen hätte - ein Satz, der ihn anschließend verfolgte und zu seinem Aus in New York beitrug.
Zum Glück ist Football aber nicht so einfach und so waren die Houston Texans für die Patriots dennoch eine Herausforderung, die sie gut bewältigten. Mit einem Touchdown-Pass auf WR Demario Douglas eröffneten die Gastgeber bei Schneeregen die Partie, doch Houston blieb dran, erzielte ein Field Goal und ging im zweiten Viertel durch einen Pass von QB CJ Stroud auf WR Christian Kirk sogar mit 10:7 in Führung. Sogar ausbauen hätten die Texans diese Führung können, hätte WR Xavier Hutchinson einen besseren Tag erwischt. Denn dieser wurde zwar von Stroud 13 Mal angespielt, konnte aber nur vier Bälle festhalten - einer davon wurde gar von Patriots CB Marcus Jones abgefangen und zum Touchdown zurückgetragen.
Für die Partie der Wendepunkt, denn dieser zweiten Interception von Stroud folgte nur Sekunden später die dritte und verunsicherte den jungen Quarterback und die Texans, die nun zu viel wollten und so ein ums andere Mal an der Patriots Defensive scheiterten. So folgte in diesem Viertel sogar noch eine vierte Interception und damit ein Viertel zum Vergessen für die Texans. Ausgerechnet WR Stefon Diggs, der im vergangenen Jahr noch für Houston auflief, erzielte den nächsten Touchdown für New England und sorgte für den 21:10 Pausenstand.
Nach der Pause waren es eher die Defensivformationen, die das Geschehen bestimmten. Houston verkürzte durch zwei Field Goals auf 16:21, doch mit einem Touchdown-Pass auf WR Kayshon Boutte erhöhten die Gastgeber auf 16:28, ehe deren Defensive den Sack zumachte und New England und ihren Head Coach Mike Vrabel ins AFC Championship Game brachte.
Schüler - 19.01.2026

Drake Maye warf drei Touchdown-Pässe beim Sieg über den Texans (© Getty Images)
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