Wenn eiserner Wille auf Südstaaten - Kraft trifft

Die Texans müssen auf ihren besten Wide Receiver Nico Collins verzichten Im anstehenden Playoff-Duell stehen sich die New England Patriots und die Houston Texans gegenüber. Zwei Teams, ein Ziel – weiterkommen. Doch wem wird es gelingen? Ein kurzer Faktencheck auf beiden Seiten:

1. In der Ruhe liegt die Kraft

Der Start der Houston Texans war durchwachsen. Zwischenzeitlich waren sie sogar auf den dritten Platz der AFC South abgerutscht. Doch sie haben sich gefangen und wirken seitdem routinierter denn je. Die letzten zehn Siege haben Selbstbewusstsein gebracht – und eines ist klar: Einen weiteren Sieg möchten sie nicht herschenken.

2. Keine One-Man-Show

Die New England Patriots haben ihren neuen Spielmacher gefunden. Der 23-jährige Quarterback Drake Maye bringt neue, innovative Ideen und einen aussagekräftigen Spirit ins Team. Seit dem Draft arbeitet er kontinuierlich an sich und beweist sich Woche für Woche. Eine Tugend, die die Patriots dringend benötigt haben – einen Leader, der sie mitnimmt.

3. Ein unerreichtes Ziel

Die Houston Texans haben noch nie in einem Super Bowl gestanden, geschweige denn einen gewonnen. Nach etlichen Playoff-Teilnahmen möchten sie dieses Ziel endlich erreichen und fest in ihrer Vita verankern.

Die New England Patriots kennen dieses Gefühl. Denkt man an vergangene Super Bowls, denkt man automatisch an ihre siegreiche Ära rund um Bill Belichick und Tom Brady.

4. Ein Ziel – zwei Herangehensweisen

Beide Teams haben zu Beginn der Saison nicht geglänzt, zählen jetzt aber zu den heißesten Mannschaften der Liga. Die Houston Texans bauen auf eine bärenstarke Defense, die Plays zerstört und – wie zuletzt bewiesen – auch selbst viele Punkte machen kann.

Die New England Patriots setzen auf Drake Maye, der schnell auf der Hut ist und Situationen gut liest. Auch die Defense der Patriots ist heiß auf Sacks und Turnovers.

Die Houston Texans stehen mit ihrer Defense aktuell auf Platz drei der Liga:

Points per Game allowed: 17,4
Yards per Game allowed: 277,2
Takeaways: 29

5. Keine Macht der Aufregung

C.J. Stroud ist mittlerweile Playoff-erfahren, hatte zuletzt jedoch ein Tief. Fünf Fumbles darf er sich kein zweites Mal erlauben und muss seine Spielmacher in der Offense bewusst einsetzen – etwa Woody Marks – oder auf Alternativen setzen, da Nico Collins ausfällt.

Am Ende wird sich zeigen, ob Erfahrung und kühler Kopf den Ausschlag geben oder ob Hunger, Defense und eiserner Wille den Traum vom nächsten Playoff-Schritt am Leben halten.

Nadia Quast - 17.01.2026

Die Texans müssen auf ihren besten Wide Receiver Nico Collins verzichten

Die Texans müssen auf ihren besten Wide Receiver Nico Collins verzichten (© Getty Images)

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