Knockout für die Steelers

Muss Steelers Head Coach Mike Tomlin bei dieser Niederlage um seinen Job bangen? Die Houston Texans lassen den Pittsburgh Steelers in der Wild Card Round keine Chance und ziehen mit einem souveränen 30:6-Erfolg in die nächste Playoff-Runde ein. Für die Steelers endet eine zuvor vielversprechende Saison in einem bitteren Fiasko.

Steelers-Quarterback Aaron Rodgers wirkte diesmal ratlos. Noch hatte er sein Team sicher durch die Saison geführt und stets Antworten parat – gegen die Texans fand er sie nicht. Die Houston Texans waren von Beginn an besser organisiert, körperlich und mental präsenter.

Ein prägender Moment des Spiels: 3 & 12, Rodgers geht zu Boden, verliert den Ball – Sheldon Rankins nimmt dem Fumble auf und trägt es in die Endzone. Spätestens mit diesem Defensive Touchdown war klar, wohin dieses Spiel kippen würde.

Dabei war die Ausgangslage vor dem Spiel alles andere als eindeutig. Die Texans hatten die Regular Season mit 12 Siegen und 5 Niederlagen abgeschlossen, doch Experten zweifelten, ob sie in den Playoffs ihre Konstanz abrufen würden oder in alte Muster zurückfallen. Diese Zweifel zerstreute Houston früh.

Zwar gingen die Steelers im ersten Quarter durch ein 32-Yard-Field-Goal von Chris Boswell in Führung – vorbereitet durch einen tiefen Pass von Rodgers auf DK Metcalf – doch es war nur einer der wenigen Lichtblicke bleiben.

Auch die Texans erlaubten sich kurze Unsicherheiten: CJ Stroud verlor den Ball, nicht nur einmal, aber kam ohne größeren Folgen davon.

Im zweiten Quarter punkteten die Steelers ein letztes Mal – erneut nur per Field Goal. Dabei hatten sie nach einem weiteren Fehler von C.J. Stroud eigentlich eine gute Ausgangsposition. Doch die Offense blieb harmlos, die Texans machten es besser: Ein dominanter Drive brachte die ersten eigenen Punkte, Christian Kirk vollendete zur Führung.

Der Endstand wirkt deutlicher, als es die reine Spielzeit vermuten lässt. Die Steelers bäumten sich mehrfach auf, und Stroud wurde gut attackiert und kontrolliert. Doch Houston ließ trotz dieser Ballverluste kaum Raumgewinn zu und kontrollierte das Spiel in allen Phasen.

Weitere Punkte folgten durch ein Field Goal, Will Anderson schlug Rodgers den Ball aus der Hand. Es war, wie geschildert, Sheldon Rankins, der den Ball zum 17:6 in die Endzone trug. Running Back Woody Marks erhöhte, ehe ein Pick Six endgültig den Deckel auf die Partie machte.

Nach dem Spiel herrschte Ernüchterung bei den Steelers. Aaron Rodgers hatte in Pittsburgh sportlich neuen Aufwind gefunden – dennoch machten die Fans ihrem Unmut lautstark Luft. Auch Head Coach Mike Tomlin steht nun im Fokus: Darf er weitermachen oder wird ihm dieses frühe Playoff-Aus nicht verziehen?

Ganz anders die Stimmung bei den Texans: DeMeco Ryans jubelte ausgelassen an der Seitenlinie. Die Zahlen unterstreichen Houstons Dominanz eindrucksvoll:
408 Total Yards gegenüber 175 Yards der Steelers, 244 Passing Yards – mehr als doppelt so viele wie Pittsburgh. Die Steelers kamen auf lediglich 63 Rushing Yards und 13 First Downs – zu wenig, um in einem Wild-Card-Spiel bestehen zu können.

Für die Houston Texans geht die ereignisreiche Saison weiter. In der nächsten Runde treffen sie auf die New England Patriots, die derzeit ebenfalls eine starke Spielsaison absolvieren.

Nadia Quast - 13.01.2026

Muss Steelers Head Coach Mike Tomlin bei dieser Niederlage um seinen Job bangen?

Muss Steelers Head Coach Mike Tomlin bei dieser Niederlage um seinen Job bangen? (© Nadia Quast)

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