Schon vor dem letzten Spieltag geisterte der Name von Cleveland Browns Head Coach Kevin Stefanski durch die New Yorker Gazetten - dabei stand noch nicht einmal fest, ob die Jets Head Coach Aaron Glenn nach nur einer (erfolglosen) Saison den Stuhl vor die Tür stellen und auch über die Zukunft von Stefanski war noch keine Entscheidung getroffen.
Nun steht es zumindest von Seiten der Browns her fest: Clevenland hat den zweimaligen Coach of the year entlassen. Dabei ist der Grund sogar nachvollziehbar, denn seit dessen Vertragsverlängerung 2024 gewannen die Browns nur 8 von 34 möglichen Spielen. Ebenso kam nicht gut an, dass Stefanski als "Offensivspezialist" das Offensive Playcalling an seine jeweiligen Offensive Coordinator abgab.
Für die Jets könnte Stefanski eine gute Wahl sein, allerdings anders als kolportiert wird. Stefanski gilt als geschickt im Playcalling und Umgang mit seinen Quarterbacks, auch wenn dies in Cleveland nicht immer auf den ersten Blick sichtbar war. Durch die Verpflichtung von QB DeShaun Watson via teurem Trade, gab es viel Unruhe im Team und auf dieser Position. Mit QB Joe Flacco und den beiden Rookies Dillon Gabriel und Shedeur Sanders liefen die Browns in diesem Jahr auf. Dabei zeigte statistisch Drittrundenpick Dillon Gabriel die beste Leistung (80.8 Rating, 7 TD, 2 INT), während der Fokus auf den vermeintlich wesentlich höher talentierten Shedeur Sanders (68.1 Rating, 7 TD, 10 INT) rückte. So wird erwartet, dass Sanders auch 2026 als Starter auflaufen soll, denn er deutete sein großes Potenzial an - zudem wird auch sein Vater bereits als Head Coach der Browns gehandelt. Während Spiel-statistisch Gabriel die besser Wahl zu sein scheint, zählt für die Browns eher diese Statistik: mit Gabriel gewann das Team ein Spiel bei sechs Starts - Sanders startete sieben Mal als Quarterback und die Browns gewannen drei Spiele.
Bei den New York Jets gab es aber noch keine Meldung, dass sich das Team von Head Coach Aaron Glenn trennt, auch wenn die Saison von "Gang Green" sehr enttäuschtend verlief und das Team das zweitschlechteste der gesamten NFL war. Sollte Head Coach Aaron Glenn im Amt bleiben, muss er aber wohl zwei neue Coordinator beschäftigen. Hier wäre Stefanski die erste Wahl und dieser könnte dann mit einem Top Rookie QB wie Fernando Mendoza oder Dante Moore arbeiten. Kaum vorstellbar ist es, dass die Jets weiter auf Rookie QB Brady Cook setzen, der die letzten Saisonspiele auflaufen durfte. Verglichen mit QB Justin Fields, und QB Tyrod Taylor hatte Cook die mit Abstand schlechtesten Statistiken: die niedrigste Completion Percentage, die wenigstesn Touchdowns, die wenigsten Yards, die wenigsten Durchschnittsyards pro Spielzug, die meisten Interceptions und hochgerechnet im Vergleich die meisten Sacks einstecken müssen.
Überraschend gut liest sich hingegen die Statistik von QB Justin Fields, der ein Rating von 89.5 erreichte, sieben Touchdown-Pässe warf und sich nur eine Interception leistete - aber eben nur zwei Siege in neun Starts feiern konnte. Da Fields einen Zwei-Jahres-Vertrag hat und ein Rookie auch einen erfahrenen Spielmacher an die Seite gestellt bekommen sollte, ist es vorstellbar, dass die Jets ihn behalten und so einen Übergang schaffen.
Mit Kevin Stefanski als Offensive Coordinator und Playcaller wäre sogar die Aussicht auf etwas mehr Erfolg als 2025 definitiv gegeben, weshalb dies sicher die optimale Lösung wäre, wenn das Team nicht Glenn nach nur einem Jahr aufgeben will. Allerdings wird der 43-jährige Stefanski auch als Head Coach Kandidat bei den New York Giants, Atlanta Falcons und Tennessee Titans gehandelt. Es bleibt also weiter spannend
Schüler - 06.01.2026

Kevin Stefanski musste bei den Browns gehen (© Getty Images)
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Spiele New York Jets
14.09.
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