Die Houston Texans schließen den letzten regulären Spieltag mit einem 38:30-Erfolg gegen die Indianapolis Colts ab.
Manchmal liegen Glück und Pech, aber auch Zuversicht und Durchhaltevermögen, sehr nah beieinander. Für die Houston Texans verlief der Saisonstart alles andere als optimal. Mehrere Anläufe waren nötig, um als Team zusammenzufinden. Die Indianapolis Colts hingegen starteten stark in die Saison, überraschten sogar beim Spieltag in Berlin und standen zwischenzeitlich an der Tabellenspitze.
Doch zum Ende der Regular Season hat sich das Bild nun deutlich gewandelt: Die Texans beenden die Saison mit einer Bilanz von 12–5 auf Platz zwei der AFC, während die Colts mit 8–9 abgeschlagen Rang drei belegen.
Am letzten Spieltag konnten die AFC-Konkurrenten Quarterback C.J. Stroud kaum etwas entgegensetzen. Statistisch lagen beide Teams eng beieinander: Jeweils 64 Plays und nur 15 Yards Unterschied bei den Total Yards. Die Colts überzeugten vor allem durch ihr Passspiel mit 278 Yards, während die Texans auf 205 Passing Yards kamen, dafür aber ihr Laufspiel dominierten und insgesamt 134 Rushing Yards erzielten.
Auf Seiten der Texans zeigte Tight End Dalton Schultz früh eine starke Leistung, darunter ein sehenswerter One-Hand-Catch. Auch Xavier Hutchinson (insgesamt 84 Yards) brachte sein Team mit wichtigen Raumgewinnen konstant nach vorne. Den ersten Touchdown des Spiels erzielte Wide Receiver Jayden Higgins.
Die Fehler der Colts – darunter eine Interception sowie zwei Fumbles – wussten die Texans konsequent zu nutzen. Bereits der erste Fehler brachte Houston dankbar bis an die Ein-Yard-Linie, von wo aus C.J. Stroud selbst per Sneak zum Touchdown vollendete.
Auch Backup-Quarterback Davis Mills erhielt Spielzeit, während British Brooks mit insgesamt 63 Rushing Yards ebenfalls überzeugen konnte. Die Colts bewegten den Ball zwar kontinuierlich, scheiterten jedoch letztlich an sich selbst. Ein missglücktes Trickplay in der Offense wurde ihnen zum Verhängnis: Mehrere Kurzpässe hinter der Line of Scrimmage war einer zu viel und landete auf dem Boden und wurden von Texans-Defensive-Lineman Tommy Togiai aufgenommen und direkt in die Endzone getragen.
Für die Colts punkteten unter anderem Riley Leonard sowie Alec Pierce, der mit einem sehenswerten 66-Yard-Play glänzte. Auch die Special Teams prägten das Spielgeschehen: Insgesamt neun Field Goals sorgten dafür, dass beide Teams ihre Punktestände kontinuierlich ausbauten.
Mit dem Sieg ziehen die Houston Texans nun selbstbewusst in die Playoffs ein und treffen am 13. Januar 2026 auf die Pittsburgh Steelers.
Nadia Quast - 05.01.2026

In Berlin war Jonathan Taylor der Schlüsselspieler, im letzten Spiel kam er selbst nur auf 26 Yards (© Nadia Quast)
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Jakob Johnson steht aktuell im Practice Squad der Houston Texans. Rund um den Super Bowl war er jedoch vor allem medial im Einsatz: Für DAZN begleitete er die Woche journalistisch und zeigte sich dabei sichtlich begeistert von seiner Rolle.
"Ich bin hier, um einen Job zu machen und man trifft unglaublich viele Leute, mit denen man bereits zusammengearbeitet hat",...
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