Vier Optionen für das Finale

Head Coach Mario Cristobal (Miami Hurricanes) will nach den College Football Sternen greifen. Die College Football Fans haben die beiden Halbfinalspiele der College Football Playoffs vor Augen und anders als in der letzten Saison, als die Favoriten alle acht Spiele der ersten beiden Runden gewannen, gab es dieses Jahr einige Überraschungen. Teams wie Ohio State, Georgia und Alabama sind ausgeschieden. Neu dabei sind die "Aufsteiger" Indiana, Ole Miss und ein Team aus Miami, das seit über 20 Jahren nicht mehr auf einer solchen Bühne gespielt hat. Mit diesen drei Teams und Oregon ist nicht nur ein neuer CFP Champion garantiert, sondern auch ein Team, das seinen ersten Titel in der CFP-Ära gewinnen wird. Von unseren vier Finalisten ist Miami das einzige Team, das seit der BCS-Ära einen nationalen Titel gewonnen hat – zuletzt 2001. Bei Ole Miss muss man bis 1960 zurückgehen, dem einzigen nationalen Titel der Rebels. Indiana und Oregon haben dagegen noch nie ein National Championship Game gewonnen. Naturgemäß gibt es also noch vier Optionen, wie die Paarung des National Championship Game 2026 aussehen wird. Es handelt sich hierbei um ...

1. Oregon gegen Miami
Oregon hat zwar noch keinen nationalen Titel gewonnen, ist aber kein unbeschriebenes Blatt. Dieses ist Oregons dritte Teilnahme an den College Football Playoffs und sollte das Team ins Finale einziehen, wäre es die zweite Teilnahme an einem nationalen Meisterschaftsspiel seit Beginn der BCS-Ära im Jahr 1998. Miami ist der Favorit unter den Teams. Miami hat in diesem Jahrhundert einen nationalen Titel gewonnen und insgesamt fünf in seiner Geschichte. Obwohl beide Teams nicht so viele Fans wie Ohio State oder Alabama anlocken, sind sie in der College Football Welt bekannt und würden in dieser Begegnung mehr Fans anziehen als jede andere mögliche Kombination. Was das Duell selbst angeht, ähneln sich die Teams. Sie haben ein physisch starkes Laufspiel, das den Gegner 60 Minuten lang beschäftigt, aber auch präzise Quarterbacks, die den Ball zu gefährlichen Wide Receivern werfen können. Beide Teams werden zudem von Head Coaches geleitet, die großen Wert darauf legen, ihr Programm von der Line of Scrimmage aus aufzubauen, wobei Dan Lanning aggressiver vorgeht als Mario Cristobal. Interessante Geschichte am Rande: Mario Cristobal verließ Oregon, um den Trainerposten in Miami anzunehmen und wurde durch Lanning ersetzt.

2. Indiana gegen Miami
Vieles von dem, was für die Partie Oregon gegen Miami gilt, trifft auch hier zu. Indiana hat zwar nicht so viele Top-Talente in der Offensive und Defensive, aber all die Top-Teams, die sie geschlagen haben, können ein Lied davon singen, wie aggressiv die Hoosiers ihre Gegner auseinander genommen haben. Keine andere Verteidigung im College Football hat so viel Spaß daran, einen Ballträger zu tackeln, wie die von Indiana. Indiana besitzt außerdem womöglich den besten Quarterback des Landes. Fernando Mendoza hat die Heisman Trophy nicht umsonst gewonnen und könnte im Frühjahr der erste Pick in der NFL Draft sein. Das sorgt für zusätzliche Spannung. Außerdem kann man das Spiel prima als Duell zwischen New Blood und Blue Blood vermarkten.

3. Oregon gegen Ole Miss
Von den vier möglichen Begegnungen verspricht diese am ehesten ein Offensivspektakel. Ole Miss war das ganze Jahr über in viele solcher Spiele verwickelt, dank Spielern wie Trinidad Chambliss und einer explosiven Offensive. Head Coach Lane Kiffin ist zwar gegangen, aber die Offensive hat er bisher nicht mitgenommen. Ole Miss hat in den ersten beiden Playoff Spielen 80 Punkte erzielt, nachdem der Durchschnitt in der regulären Saison bei 37,6 lag. Oregon hat andererseits mehr Vielseitigkeit bewiesen. Sie können nicht nur einen harten Kampf gewinnen, sondern verfügen auch über eine der explosivsten Offensiven des Landes. Sie haben in dieser Saison bereits sieben Mal 40 Punkte oder mehr erzielt und vier Mal die 50 Punkte Marke geknackt.

4. Indiana gegen Ole Miss
Dies ist die Begegnung mit dem größten Punkteabstand. Indiana wird zurzeit mit etwa zehn Punkten Vorsprung favorisiert. Sollte dieses Spiel stattfinden, hätte Ole Miss das Finale erreicht, nachdem sie Georgia und Miami als Außenseiter im Viertel- und Halbfinale besiegt haben. Die Rebels hätten also keine Angst vor dieser Situation. Das Potenzial für einen deutlichen Sieg ist hier höher als bei allen anderen Begegnungen, was es am wenigsten reizvoll macht. Ja, es gibt den Aspekt, dass keines der beiden Teams zuvor in der modernen College Football Ära einen nationalen Titel gewonnen oder um einen solchen gespielt hat, aber wie Indiana hat auch Oregon noch keinen nationalen Titel gewonnen, sodass die Erkenntnis keinen Vorteil für den einen oder anderen mit sich bringt.

Schlüter - 05.01.2026

Head Coach Mario Cristobal (Miami Hurricanes) will nach den College Football Sternen greifen.

Head Coach Mario Cristobal (Miami Hurricanes) will nach den College Football Sternen greifen. (© Getty Images)

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