Die Jacksonville Jaguars haben ihre starke Saison 2025 mit dem Gewinn der AFC South gekrönt. Im letzten Regular-Season-Spiel fertigte das Team von Head Coach Liam Coen die Tennessee Titans vor 66.015 Zuschauern im EverBank Stadium deutlich mit 41:7 ab und machte den Divisionstitel perfekt.
Quarterback Trevor Lawrence war erneut der zentrale Faktor. Der Spielmacher warf drei Touchdown-Pässe, blieb ohne Interception und führte eine hochkonzentrierte Jaguars-Offensive an, die nach einem frühen Rückstand keinerlei Zweifel mehr aufkommen ließ. "Ich bin extrem stolz auf diese Mannschaft", sagte Coen nach dem Spiel.
Mit dem Erfolg schlossen die Jaguars die Saison mit einer Bilanz von 13:4 ab und sicherten sich ihren fünften Divisionstitel der Franchise-Geschichte sowie den ersten seit 2022. Besonders bemerkenswert: Nach einem 5:4-Start gewann Jacksonville alle letzten acht Spiele der regulären Saison und behauptete die Tabellenführung bis zum Schluss gegen die Houston Texans (12:5).
Früher Rückstand – klare Antwort
Die Partie begann zunächst mit einem kleinen Dämpfer für Jacksonville. Titans-Quarterback Cam Ward, der Nummer-eins-Pick des Drafts 2025, brachte Tennessee mit einem 7-Yard-Lauf früh in Führung, verletzte sich dabei jedoch an der Schulter und musste wenig später vom Feld. Danach übernahmen die Jaguars vollständig die Kontrolle.
Lawrence glich mit einem Touchdown-Pass auf Parker Washington aus, ehe Jacksonville im zweiten Viertel davonzog. Touchdown-Pässe auf Brenton Strange und Quintin Morris sowie ein Pick-Six von Safety Antonio Johnson sorgten für eine komfortable Führung. Den Schlusspunkt vor der Pause setzte Kicker Cam Little mit einem 67-Yard-Field-Goal – dem zweitlängsten der NFL-Geschichte – zum 31:7-Halbzeitstand. Nach dem Little schon das längste Field Goal der NFL Geschichte geschossen hat, hat er nun auch das längste in einem offenen Stadion.
Rekorde, Dominanz und Tiefe im Kader
Auch nach der Pause ließen die Jaguars nicht locker. Zwei weitere Field Goals von Little und ein Touchdown-Lauf von Rookie Bhayshul Tuten schraubten das Ergebnis auf 41:7. Die Defensive zwang Tennessee immer wieder zu Fehlern und beendete die Saison mit 31 Takeaways – ein enormer Sprung im Vergleich zu nur neun Ballgewinnen im Vorjahr.
Lawrence beendete die Partie mit 22 von 30 Pässen für 255 Yards und drei Touchdowns. In der Schlussphase wurde er geschont, nachdem er zum dritten Mal in seiner Karriere die Marke von 4.000 Passing-Yards in einer Saison überschritten hatte. Insgesamt kam der Quarterback 2025 auf 38 Touchdowns (29 Passing-, neun Rushing-TDs) – neuer Franchise-Rekord.
"Er spielt auf MVP-Niveau", lobte Coen seinen Spielmacher.
Blick nach vorn
Jacksonville schloss die Saison mit einer 5:1-Bilanz innerhalb der Division ab und blieb in den AFC-South-Heimspielen ungeschlagen. Nach dem Divisionstitel ist der Fokus nun klar auf die Playoffs gerichtet.
Mit Rückenwind, Selbstvertrauen und einer Mannschaft in Topform gehen die Jaguars nun in die K.o.-Runde – und dürfen berechtigt auf mehr hoffen als nur den Divisionstitel. Der Traum von der ersten Super Bowl Teilnahme in der Franchise Geschichte lebt.
Jan Sawicki - 05.01.2026

Trevor Lawrence spielt zur richtigen Zeit fehlerlos - bleibt es dabei kann es sehr weit gehen. (© Getty Images)
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