Houston rundete seine beste Saison seit dem Wechsel aus der American Athletic Conference in die stärkere Big Twelve Conference mit einem 38:35-Erfolg im Texas Bowl gegen LSU ab. Mit zehn Siegen holten die Cougars dieses Mal mehr Siege als in den beiden ersten Spielzeiten in der Big Twelve zusammen (8). Zudem war der Bowl-Sieg gegen LSU der erste Erfolg der Cougars gegen ein Team aus der SEC seit 26 Jahren. Head Coach Willie Fritz hob später hervor, wie wichtig seiner Mannschaft dieser Erfolg war. "Worauf ich besonbders stolz bin, ist, dass bei uns niemand auf den Bowl-Einsatz verzichtet hat. Alle wollten spielen, obwohl ich mir sicher bin, dass es Leute gab, die den Spielern eingeflüstert haben, dass sie besser nicht spielen sollten", sagte er dazu.
Nach einem Sieg für Houston hatte es zu Beginn nicht ausgesehen, weil die Cougars denkbar schlecht in die Partie starteten. LSU eröffnete das Spiel mit einem 99-Yard-Kickoff-Return von Barion Brown zum 7:0. Houstons folgender erster Angriff endete dann nach nur fünf Spielzügen mit einem verunglückten Punt (nur 21 Yards), in dessen Folge LSU seine Führung nur vier Spielzüge später mit einem 23-Yard-Touchdown-Pass von QB Michael Van Buren auf WR Trey'Dez Green auf 14:0 ausbaute. Erst danach spielte Houston wirklich mit, und wie. Drei der übrigen vier Angriffe in der ersten Halbzeit brachten 238 Yards, verschlangen fast 14 Minuten Spielzeit und endeten mit drei Touchdowns zu einer 21:14-Führung.
Nach der Halbzeitpause kam LSUs Offensive besser ins Spiel und schaffte zweimal den Ausgleich (zum 21:21 mit seinem besten Angriff des Spiels und zum 28:28 in den ersten Sekunden des vierten Viertels). Houston diktierte aber auch in der zweiten Halbzeit mit langen Angriffen das Spiel (letztlich mehr als 21 Minuten Balbesitz in Halbzeit zwei) und sorgte mit zehn Punkten in Folge im vierten Viertel für den entscheidende Durchbruch. Zunächst schloss man einen Angriff, der mehr als sieben Minuten Spielzeit verbrauchte, Mitte des vierten Viertels mit einem kurzen Field Goal (25 Yards) zum 31:28 ab, und nach einem "Three-and-out" von LSUs Offensive beendete man anschließend einen viereinhalbminütigen Angriff (8 Spielzüge, 81 Yards) mit einem 20-Yard-Lauf durch die Mitte von RB Dean Connors zum 38:28. LSUs Anschluss-Touchdown kam 72 Sekunden vor Spielende zu spät, weil Houston nach einem erfolglosen Onside Kick die restliche Spielzeit runterlaufen lassen konnte.
Hoch - 30.12.2025

Houston krönte eine starke Saisonleistung mit einem 38:35-Erfolg gegen LSU im Texas Bowl. (© Getty Images)
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