Eigentlich standen die Chancen der Dolphins nicht gut: Rookie Quarterback gegen eine der besten Pass-(Rush)Defenses der Liga. Doch Siebtrundenpick QB Quinn Ewers zeigte, dass er kein normaler Siebtrundenpick ist und betrieb mit zwei Touchdown-Pässen beim 20:17 Sieg gegen die Tampa Bay Buccaneers Werbung für sich.
Dabei konnte Ewers seinen ersten NFL Touchdown-Pass im zweiten Spiel feiern - einen 63 Yard Pass auf WR Theo Wease Jr im ersten Viertel. Keine große Überraschung das Vertrauen von Ewers auf Wease, denn als Backups trainierten beide die meiste Zeit in dieser Saison miteinander. Erst vor der Partie gegen die Buccaneers wurde der nicht gedraftete Wease von der Practice Squad in den aktiven Kader berufen.
Und auch TE Greg Dulcich konnte sich über das Vertrauen von Ewers freuen und bekam gleich sechsmal den Ball zugespielt, fünf Pässe davon fing der Tight End für 58 Yards und den weiteren Touchdown der Dolphins. Keine gute Nachricht für die beiden hochgelobten Starter auf diesen Positionen: TE Darren Waller fing einen Pass für 0 Yards, WR Jaylen Waddle hingegen gar keinen Ball. "Wir spielen nicht um den Super Bowl, aber wir spielen darum unsere Namen in der NFL zu etablieren und das Team weiterzubringen", gab Ewers einen Einblick in die Motivation von ihm und seinen Mitspielern.
Überraschend gut hielt die Offensive Line der Dolphins gegen die Blitz-Versuche der Buccaneers stand und gab Ewers Zeit eine Anspielstation zu finden. "Sie zeigten mir eine Cover 0 und als der Spielzug losging, fielen sie in die Cover 2 zurück und ich wusste, wer dann offen ist", zeigte QB Quinn Ewers, dass er in dieser Saison schon eine Menge gelernt hat. 17:10 führte Miami zur Pause, gegen Spielende war es ein Fehler der Dolphins Defensive, der Tampa einen 59 Yard Touchdown-Pass auf WR Chris Goodwin ermöglichte zum 20:17. Doch den folgenden Onside Kick holten sich die Dolphins und es gelang dem Team die Uhr damit herunterlaufen zu lassen und das Comeback der Rivalen aus dem Staat Florida zu unterbinden.
Dass gerade Ewers so gut bei den Dolphins funktioniert ist gleichzeitig Überraschung und Bestätigung. Schon bei der der Draft 2025 fragten sich zahlreiche Experten, warum der Quarterback der University of Texas so lange warten musste, ehe in Runde 7 an 231. Stelle die Dolphins seinen Namen aufriefen - als 13. und letzter Quarterback dieser Draft. Überschattet wurde seine Wahl die gesamte Draft vom "Fall" des einstigen Top-Prospects Shedeur Sanders, der anstatt in den Top5 in Runde 5 zu den Cleveland Browns ging.
Ewers spielte im College zuerst ein Jahr bei den Ohio State Buckeyes, ehe er zu den Texas Longhorns transferierte. Dass er Spiele gewinnen kann zeigte er in seiner Zeit in Texas und galt als smarter Quarterback, der vielleicht nicht die typische NFL Größe mitbringt, dafür aber gute Instinkte und Übersicht. Dass er nach Spielern wie Kyle McCord (Eagles 6. Runde) oder Will Howard (Steelers, 6.Runde) ausgewählt wurde überraschte daher viele Experten, die den Dolphins einen hervorragenden Gegenwert in Runde 7 bescheinigten und Ewers eher in den Runden 3 oder 4 gesehen hatten.
Nachdem der junge Quarterback in der Vorbereitung bereits Eindruck gemacht hatte, wurde er hinter Starter Tua Tagovailoa und dem ehemaligen Erstrundenpick der Jets Zach Wilson (2. Stelle) als Emergency Quarterback im Kader behalten. Am 7. Spieltag bestimmte Head Coach Mike McDaniel, dass Ewers nun erster Backup von Tagovailoa sein soll, nach dem 14. Saisonspiel wurde Tagovailoa auf die Bank gesetzt und Ewers bekam seine Chance zu zeigen, was er kann.
Schüler - 29.12.2025

Quinn Ewers zeigte eine gute Leistung und führte die Dolphins zum Sieg (© Getty Images)
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Nun steht der Nachfolger von Head Coach Mike McDaniel fest: Jeff Hafley ist der neue Head Coach der Miami Dolphins. Der bisherige Defensive Coordinator der Green Bay Packers soll einige Angebote gehabt haben, sich aber nun für das Team aus Südflorida entschieden haben.
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