Historischer Erfolg für Cavaliers

RB Harrison Waylee erzielte Virginias einzigen Touchdown beim 13:7-Sieg im Gator Bowl gegen Missouri.Virginias 13:7-Erfolg gegen Missouri im Gator Bowl in Jacksonville (Florida) war mit seinen wenigen Punkten nicht unbedingt ein Leckerbissen in Sachen Unterhaltung, aber zumindest für die Sieger etwas ganz Besonderes. Mit diesem Erfolg holte der diesjährige Jahrgang der Cavaliers zum ersten Mal in der 122-jährigen Geschichte des Teams elf Siege in einer Saison. "Das ist Geschichte. Das ist ein Vermächtnis und es ist nicht einfach, ein Vermächtnis zu hinterlassen", sagte Head Coach Tony Elliott dazu später. "Es war ein besonderes Jahr für uns. Es hat Spaß gemacht, diese Truppe zu coachen. Sie haben an sich geglaubt als alle um sie herum was anderes gesagt haben. Viele haben gesagt, wir seien nicht gut genug, um das zu erreichen. Aber die Spieler haben gelernt, dass es darum geht, woran man selbst glaubt. Es geht nie darum, was Leute von außen über einen sagen. Es geht darum, was du selbst glaubst", so Elliott weiter.

Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Obwohl den Cavaliers eine handvoll Stammspieler fehlten, weil sie im Bowl-Spiel nicht mehr antreten wollten, brachten sie ihr Spiel auf beiden Seiten der Line of Scrimmage durch. Der Angriff kontrollierte mit langen Angriffen, die knapp zwei Drittel Ballbesitz brachten, das Spiel. Und wenn Missouris Angriff, der im übrigen mit dem besten SEC Running Back dieser Saison, Ahmad Hardy, antrat, mal auf dem Feld stand, verhinderte die Abwehr über weite Strecken größeren Raumgewinn für die Tigers. Das einzige Manko war, dass Virginia aus seiner Überlegenheit zu wenig machte. Die ersten drei Angriffe der Cavaliers (10, 12 und 11 Spielzüge), die im Schnitt über fünf Minuten dauerten, brachten lediglich ein Field Goal zum 3:7. Die entscheidenden Punkte holte man zu Beginn der zweiten Halbzeit. Den ersten Angriff nach der Halbzeitpause (19 Spielzüge, 75 Yards, zehn Minuten und sieben Sekunden Ballbesitz) schloss man mit einem 2-Yard-Touchdown-Lauf von RB Harrison Waylee zum 10:7 ab. Drei Spielzüge später fing man einen Pass von Missouris QB Matt Zollers an Missouris 35-Yard-Linie ab und erzielte im Anschluss daran das Field Goal (39 Yards) zum 13:7.

Missouri hatte seine besten Szenen zu Beginn des Spiels, als es den ersten Angriff der Partie (7 Spielzüge, 74 Yards, drei Minuten Ballbesitz) mit dem Touchdown zum 7:0 (5-Yard-Lauf von RB Jamal Roberts) abschloss. Hardy hatte dazu im Übrigen mit einem 43-Yard-Lauf bis an Virginias 5-Yard-Linie die entscheidende Vorarbeit geleistet. Danach gelang im Angriff fast nichts mehr. Erst in den letzten eineinhalb Minuten gelang wieder ein passabler Angriff (61 Yards), der eine Sekunde vor Spielende fast noch mit einem Touchdown geendet hätte. Einen letzten Pass in die Endzone, geworfen vom dritten Quarterback im Kader, Brett Brown, bekam der anvisierte Receiver in der Endzone aber nicht unter Kontrolle.

Hoch - 28.12.2025

RB Harrison Waylee erzielte Virginias einzigen Touchdown beim 13:7-Sieg im Gator Bowl gegen Missouri.

RB Harrison Waylee erzielte Virginias einzigen Touchdown beim 13:7-Sieg im Gator Bowl gegen Missouri. (© Getty Images)

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