Mississippi setzte sich bei seiner Playoff-Premiere gegen Tulane mit 41:10 erwartungsgemäß klar durch. Die wichtigste Erkenntnis für die Rebels und ihre Fans aus diesem Spiel war, dass der stillose Abgang von Head Coach Lane Kiffin Anfang Dezember offensichtlich keine negativen Spuren hinterlassen hat. Kiffins Nachfolger Pete Golding sagte anschließend unter anderem, dass sich die Situation auch ganz anders hätte entwickeln können und dass die Mannschaft diesen Erfolg verdient hat. Der stand auch nie in Frage. Mississippi brauchte ganze sieben Spielzüge, um Tulane mit einer schnellen 14:0-Führung den Upset-Zahn zu ziehen. Der Rest der Partie war dann eher Schaulaufen als Playoff-Football. "Die Motivation stimmte, das ist sicher. Wir haben unser Spiel richtig gut umgesetzt", sagte QB Trinidad Chambliss später.
Der Spielverlauf ließ schnell wenig Zweifel am Ausgang aufkommen. Die Rebels eröffneten die Partie mit zwei langen Pässen von Chambliss (30 Yards auf WR De'Zhaun Stribling und 25 Yards auf TE Dae'Quan Wright) und schlossen den ersten Angriff im dritten Spielzug mit einem 20-Yard-Lauf von RB Kewan Lacy durch die Mitte zum Touchdown ab. Für Tulane liefs im Gegenzug zunächst auch nach Plan. Mit Hilfe von sechs Läufen für 42 Yards und einem 10-Yard-Pass stieß man bis an Mississippis 23-Yard-Linie vor und hielt auch noch recht lange den Ball (über fünf Minuten). Im zehnten Spielzug fingen die Rebels aber einen unter Druck geworfenen Pass von QB Jake Retzlaff ab. Und dann gings wieder ganz schnell: 30-Yard-Lauf von Lacy, 26-Yard-Pass von Champliss auf WR Deuce Alexander, schließlich im vierten Spielzug ein 4-Yard-Lauf durch die Mitte von Chambliss und es stand 14:0 für die Gastgeber. Tulane kam bei seinen dritten Angriff mit einen 57-Yard-Pass-Spielzug (Retzlaff auf WR Shazz Preston) im ersten Spielzug zwar schnell in "Scoring Range" (Mississippis 25-Yard-Linie), schaffte dann aber nur ein Field Goal zum 3:14.
Danach gelang der Offensive des Außenseiters aus New Orleans aber bis in die Schlussphase der Partie nicht mehr viel. In der zweiten Halbzeit endeten vier Angriffe von Tulane in Folge mit erfolglos ausgespielten vierten Versuchen (2) und Fumbles (2), und im Anschluss an den ersten "Turnover on Downs" sowie die beiden aufeinander folgenden Fumbles baute Mississippi seine Führung konsequent von 24:3 auf 41:3 aus. "Wir konnten die sich gelegentlich bietenden Chancen, um etwas besser in Schwung zu kommen und eine Chance zu haben, einfach nicht nutzen", sagte Tulanes scheidender Head Coach Jon Sumrall zum Spielverlauf. Seinen einzigen Touchdown erzielte Tulane erst vier Minuten vor Spielende.
Hoch - 21.12.2025

QB Trinidad Chambliss führte Mississippi zu einem souveränen 41:10-Erfolg gegen Tulane. (© Getty Images)
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