Rekordmeister Alabama war beim 34:24-Sieg bei Oklahoma nicht unbedingt die bessere Mannschaft, ließ sich nach einem frühen klaren Rückstand aber nicht hängen, machte weniger Fehler als der Gegner und nutzte dessen Patzer konsequent aus. Und deshalb war der Erfolg denn auch verdient. "Ich könnte nicht stolzer auf unsere Jungs sein. Diese Beharrlichkeit, sie war so etwas wie das Thema unserer gesamten Saison, aber heute hat sie sich ganz besonders gezeigt, auswärts, mit einem 17-Punkte-Rückstand", sagte Head Coach Kalen DeBoer anschließend unter anderem. Sein Team erzielte zehn Punkte im Anschluss an zwei schwere Fehler der Sooners und diese zehn Punkte machten am Ende den Unterschied aus. "Alabama hat ein richtig gutes Team und einen richtig guten Stab. Sie waren in der Lage, sich nach einem schwachen Start ins Spiel reinzuarbeiten. Und wir leisteten uns ein paar Fehler, die sie ausnutzten", lobte Oklahomas Head Coch Brent Venables den Gegner anschließend.
Zu Beginn war Oklahoma klar besser. Während Alabama seine ersten drei Angriffe nach jeweils drei Spielzügen mit Punts beendete, schlossen die Sooners ihre Angriffe zwei, drei und vier mit zwei Touchdowns zum 7:0 (8-Yard-Lauf von QB John Mateer) und 17:0 (7-Yard-Pass von Mateer auf WR Isaiah Sategna) und einem Field Goal ab. Im Gegenzug nach Oklahomas 17:0 gelang Alabama ein erster guten Angriff (neun Spielzüge, 75 Yards), den es mit einem 10-Yard-Touchdown-Pass von QB Ty Simpson auf WR Lotzeier Brooks abschloss. Danach begannen Oklahomas Probleme. Der folgende Angriff endete nach vier Spielzügen mit einem Punt. Dabei bekam der Punter den eigentlich perfekt zugespielten Ball nicht richtig zu fassen, sodass der Punt geblockt werden konnte. Alabama kam so an Oklahomas 30-Yard-Linie in Ballbesitz und machte aus dieser Möglichkeit immerhin ein Field Goal (35 Yards) zum 10:17. Beim nächsten Angriff kam es für Oklahoma dann noch dicker. Im vierten Spielzug erkannte DB Zabien Brown, wen Mateer auf der linken Angriffsseite anspielen wollte, fing den Pass ab und erzielte mit einem 50-Yard-Return den Touchdown zum 17:17 kurz vor Ende der ersten Halbzeit.
Danach war es ein anderes Spiel. Beim zweiten Ballbesitz nach der Pause reichten drei Spielzüge, ein 30-Yard-Lauf von RB Daniel Hill im ersten Spielzug und ein 30-Yard-Pass von Simpson auf Brooks im dritten, um mit 24:17 in Führung zu gehen. Und nach einem "Three-and-out" der Gastgeber legte man mit dem nächsten Angriff ein Field Goal (40 Yards) zum 27:17 nach. Oklahoma konterte zwar mit seinem besten Angriff des Spiels (acht Spielzüge, 75 Yards, knapp fünf Minuten Ballbesitz), den es auch mit dem Touchdown zum 24:27 (37-Yard-Pass von Mateer auf WR Deion Burks) abschloss. Weitere Fehler verhinderten aber, dass Oklahoma das Blatt seinerseits nochmal wenden konnte. Der nächste Angriff der Sooners endete mit einem missratenen Punt (32 Yards, Ballbesitz Alabama an Oklahomas 35-Yard-Linie), was zu Alabamas Touchdown zum 34:24 (6-Yard-Lauf von Hill) vier Spielzüge später führte. Später vergab Oklahoma noch Field-Goal-Versuche aus 36 und 51 Yards Entfernung.
Hoch - 21.12.2025

WR Lotzeir Brooks erzielte bei Alabamas 34:24-Erfolg bei Oklahoma zwei Touchdowns. (© Getty Images)
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Indiana untermauerte seine Rolle als Nummer 1 der CFP Setzliste mit einem dominanten 38:3 Sieg über Alabama im Rose Bowl Viertelfinale in Pasadena der College Football Playoffs. Die Hoosiers treffen nächste Woche im Peach Bowl im CFP-Halbfinale auf die Nummer 5, Oregon. Auf dem Spiel steht dann der Einzug in das College Football Championship Game.
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