Die Houston Texans feierten am Sonntag einen souveränen 40:20-Erfolg gegen die Arizona Cardinals und untermauerten damit ihre Ambitionen auf eine versöhnliche Saison.
Schon in der ersten Halbzeit setzte Houston ein deutliches Ausrufezeichen. Mit 23 Punkten in den ersten beiden Quartern stellten die Texans einen Franchise-Rekord auf und sorgten früh für klare Verhältnisse. Head Coach DeMeco Ryans zeigte sich zur Halbzeit zufrieden und lobte insbesondere Quarterback C.J. Stroud sowie die geschlossene Teamleistung.
Allen voran das Duo C.J. Stroud und Nico Collins präsentierte sich in starker Form. Ein 57-Yard-Touchdown-Pass sorgte für eines der Highlights des Spiels. Auch Kicker Ka’imi Fairbairn bestätigte einmal mehr seine Zuverlässigkeit und verwandelte Field Goals aus 22, 30 und 55 Yards. Einen kurzen Schreckmoment gab es dennoch: Stroud verlor den Ball, doch Running Back Woody Marks nahm den Fumble auf und sicherte ihn.
Auf Seiten der Cardinals konnten vor allem Quarterback Jacoby Brissett und Tight End Trey McBride Akzente setzen.
McBride erzielte nicht nur die ersten Punkte für Arizona, sondern sorgte auch abseits des Feldes für Aufmerksamkeit. Der Tight End genießt mittlerweile echten "Kultstatus" bei zwei deutschen Cardinals-Fans, die ihn mit einer wochenlangen Social-Media-Aktion tatsächlich dazu brachten, nach dem Spiel in den USA ein Bier mit ihnen zu trinken.
Nach der Halbzeitpause kamen die Cardinals engagierter aus der Kabine, insbesondere die Defense zeigte sich zunächst stabiler. Doch Houston fand erneut Antworten.
Rookie-Running Back Jawhar Jordan sorgte mit einem 50-Yard-Run für großen Raumgewinn und kam insgesamt auf 101 Rushing Yards bei 15 Versuchen. Eine Leistung, die Hoffnung macht, dass sich die Texans langfristig für den 26-Jährigen entscheiden, nachdem er zuletzt im Practice Squad geführt wurde.
Die Kontrolle über das Spiel blieb bei Houston. Tight End Dalton Schultz schloss einen Drive vier Minuten vor Ende des dritten Quarters mit einem Touchdown zum 30:7 ab. Kurz darauf meldete sich erneut Trey McBride, der mit einem starken Catch-and-Run durch die Mitte seinen zweiten Touchdown des Tages erzielte.
Ein 69-Yard-Return von Jaylin Noel brachte die Texans anschließend in hervorragende Feldposition, die Fairbairn mit einem weiteren Field Goal zum 33:14 nutzte. Im folgenden Drive machte sich die Texans-Defense das Leben jedoch selbst schwer. Strafen wie Illegal Contact von Jalen Pitre und Unnecessary Roughness von Derek Barnett ermöglichten Arizona zusätzliche Yards, die Michael Wilson zum Touchdown und zur Verkürzung auf 33:20 nutzte.
Den Schlusspunkt setzte schließlich erneut Nico Collins, der seinen zweiten Touchdown des Spiels fing und den Endstand von 40:20 herstellte. Gleichzeitig knackte der Wide Receiver die 1.000-Yard-Marke in dieser Saison.
Ein Blick auf die Statistiken zeigt, dass das Spiel enger war, als es das Ergebnis vermuten lässt. Beide Teams kamen auf 63 Plays, Houston sammelte jedoch 399 Yards, Arizona 307 Yards. Im Passspiel lagen beide Mannschaften dicht beieinander, den entscheidenden Unterschied machte jedoch das Laufspiel der Texans mit 143 Rushing Yards gegenüber 72 Yards der Cardinals. Zwar brachte Arizona Stroud mit zwei Sacks unter Druck, am Ende waren jedoch vor allem die fünf Minuten mehr Ballbesitz ausschlaggebend.
Mit einer Bilanz von 3–11 bleiben die Arizona Cardinals abgeschlagen auf Platz vier der NFC West. Die Houston Texans hingegen festigen ihr Standing und halten ihren Playoff-Traum – oder zumindest das Ziel einer versöhnlichen Saison – weiter am Leben.
Nadia Quast - 15.12.2025

Trey McBride sicherte zwei Touchdowns für sein Team. (© Getty Images)
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