Das Duo Blake Horvath und Eli Heidenreich hat Navy zu einer besonderen Saison geführt und die beiden lieferten erneut im entscheidenden Spielzug des wichtigsten Spiels des Jahres ab. Horvath warf 6:32 Minuten vor Schluss im vierten Versuch an der Goal Line einen 8 Yard Touchdown Pass auf Heidenreich, so dass die Midshipmen das Spiel gegen Army noch drehten und die Black Knights mit 17:16 besiegten. Heidenreich, der Karriere- und Saisonrekordhalter der Midshipmen in Receiving Yards, fing sechs von Horvaths sieben erfolgreichen Pässen an diesem Tag. "Wer würde ihn nicht anspielen?", sagte Horvath nach dem Match. "Er ist eine absolute Navy-Legende. Über Eli Heidenreich wird man noch jahrelang sprechen." Obwohl es eindeutig eine Passsituation war und Heidenreich Navys Hauptanspielstation war, wurde er in der Mitte nur von einem Gegenspieler gedeckt. "Ich habe versucht, sie unter Druck zu setzen", sagte Army Head Coach Jeff Monken später. "Es war ein guter Wurf und ein guter Fang."
In Anwesenheit von US-Präsident Donald Trump feierte die Navy (10-2) ihren zweiten Sieg in Folge gegen Army (6-6) und gewann zum zweiten Mal in Folge die Commander-In-Chiefs Trophy. Die Black Knights haben seit 1955 kein von AP gelistetes Navy Team mehr besiegt. Horvath hatte das Glück, den entscheidenden Touchdown Pass werfen zu dürfen. Im zweiten Versuch an der ein Yard Linie verlor er den Ball bei einem missglückten Versuch, ihn mit dem Gesäß zu fangen. Army Linebacker Eric Ford hätte ihn aufnehmen können, doch Navy Running Back Alex Tecza hechtete dazwischen und verhinderte Schlimmeres. Heidenreich sicherte den Ball schließlich an der acht Yard Linie. "Das ist wohl das Letzte, was man an der ein Yard Linie sehen möchte: Man dreht sich um und der Ball springt einfach hinter einem her", sagte Heidenreich. "Ich blockte nach vorne. Ich dachte, er hätte nach innen gedrückt und aus dem Augenwinkel sah ich, wie der Ball hinter mir landete." Im nächsten Spielzug wurde Horvath beinahe gesackt, konnte aber im Fallen noch einen Pass zu Tecza werfen. Der Pass landete im Aus, anstatt etwa an der 15 Yard Linie gefangen zu werden. Das war für Navy aber auch gut so, denn dadurch wurde der vierte Versuch zu einer realistischeren Option. "Ich hatte das Gefühl, wir mussten es versuchen", so Navy Head Coach Brian Newberry. "Angesichts ihrer Offensivstrategie, egal wie gut wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, kann es passieren, dass man den Ball nicht zurückbekommt."
Selbst nach Heidenreichs Touchdown und einem Punt der Army musste Navy noch einen weiteren Ballverlust abwenden. Im dritten Versuch und drei Yards Raumverlust an der 43 Yard Linie von Army sprang Horvath der Ball bei einem Lauf aus der Hand, konnte ihn aber in der Luft fangen. Der Ball ging erneut verloren, und die Black Knights eroberten ihn zurück. Nach dem erfolgten Videobeweis wurde Horvath jedoch vor dem zweiten Fumble, einen Yard vor der First Down Linie, gestoppt. Tecza erlief daraufhin den First Down, wodurch Navy die Uhr auslaufen lassen konnte. Nach dem letzten Abknien gab es kurzzeitig einen Tumult in der Nähe der Mittellinie, bevor sich die Gemüter schließlich für das traditionelle Singen der Alma Mater Hymnen beruhigten.
Die Wing-T-Offensive der Navy galt in diesem Jahr als besonders explosiv. Die Midshipmen hatten vor dem Spieltag bereits zehn Spielzüge mit mindestens 60 Yards Raumgewinn erzielt, was einen Bestwert in der FBS Klasse bedeutete. Die Midshipmen belegten ferner in diesem Jahr den ersten Platz in der AAC, verpassten aber aufgrund der Tiebreaker Wertung das Conference Finale.
Schlüter - 14.12.2025

#11 QB Blake Horvath (Navy Midshipmen) (© Getty Images)
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