Nachdem das CFP Selection Committee sein diesjähriges finales Ranking veröffentlichte, versuchte der Vorsitzende des Ausschusses, Hunter Yurachek der interessierten Öffentlichkeit zu erklären, warum das Kommittee so entschied, wie es entschied.
Yurachek bezog sich zunächst auf das Duell zwischen Indiana und Ohio State: "Indiana gewann mit drei Punkten Vorsprung, aber Ohio State vergab kurz vor Schluss ein Field Goal, das das Spiel hätte ausgleichen und in die Verlängerung bringen können. In der zweiten Hälfte scheiterten sie dann noch einmal bei einem vierten Versuch. Ich fand das Spiel wirklich extrem knapp. Wenn man Georgia mit Ohio State vergleicht, sind ihre Spielpläne und ihre Bilanzen relativ ähnlich, aber statistisch gesehen, insbesondere in der Offensive und Defensive, steht Ohio State etwas besser da. Deshalb entschied sich das Auswahlkomitee in dieser Situation für Ohio State und gegen Georgia." Auch auf die Frage, warum BYU nach seiner Niederlage in seinem Conference Championship Game schlechter, als in der Vorwoche gerankt wurde, Alabama nach seiner Niederlage aber nicht, betonte er: "Der größte Unterschied zwischen den beiden Situationen war, dass Alabama Georgia bereits zu Beginn des Jahres in Georgia geschlagen hatte. BYU hatte Anfang des Jahres gegen Texas Tech dieselbe Chance, konnte aber in beiden Spielen – dem vor etwa vier Wochen und dem gestrigen – nicht überzeugen. Der größte Unterschied liegt im Sieg Alabamas gegen Georgia, der wohl der beste Sieg einer Mannschaft in dieser Saison ist. Letzte Woche habe ich bereits erwähnt, dass das Komitee der festen Überzeugung ist, dass die Debatte zwischen Notre Dame und Alabama im wöchentlichen Vergleich intensiv und fundiert war, mit Argumenten beider Seiten. Ich habe großen Respekt vor beiden Teams, aber die Leistung von Alabama letzte Woche beim Rivalen Auburn, insbesondere in der ersten Halbzeit, und der späte Sieg im vierten Viertel waren eine deutliche Steigerung gegenüber Notre Dame, die an der Westküste in einer weniger feindseligen Atmosphäre spielten und gegen Stanford eigentlich das taten, was sie stets hätten tun sollen. Alabamas Spielplan war der schwierigste aller Teams in den Top 11. Hinzu kommt ihr 24:21-Sieg gegen Georgia zu Beginn der Saison, der wohl beste Sieg überhaupt. Außerdem gewannen sie gegen Vanderbilt und zuvor gegen Missouri und Tennessee, die beide im Laufe des Jahres zeitweise in unseren Top 25 vertreten waren ... Die Aufgabe des Auswahlkomitees besteht darin, die Teams von 1 bis 25 zu ordnen und daraus dann den Spielplan für die College Football Playoffs mit den fünf bestplatzierten Conference Champions und den sieben besten Wild Card Teams zu erstellen. So verfahren wir also, bis uns das Managementkomitee etwas anderes mitteilt."
Schlüter - 08.12.2025

Hunter Yurachek (© Getty Images)
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