Mit 45:17 setzten die Los Angeles Rams sich klar bei den Arizona Cardinals durch und behalten im Dreikampf um den Titel in der NFC West leicht die Nase vorn. Der Beginn lief für die Cardinals noch nach Maß, Jacoby Brissett feuerte drei lange Pässe ab, den dritten auf Michael Wilson zum Touchdown. Die Rams-Offense konterte zwar erst nur mit einem Field Goal, ging aber noch vor dem ersten Seitenwechsel bereits mit 10:7 in Führung.
Im zweiten Abschnitt setzte der Pass Rush der Gäste in schneller Folge die ersten zwei von drei Quarterback Sacks des Spiels gegen Brissett. Die Cardinals mussten sich mit einem Field Goal begnügen, und damit war ihre offensive Ausbeute des Tages quasi bereits erreicht. Die Rams-Offense übernahm und begann das Spiel zu dominieren. Matthew Stafford, Puka Nacua, Blake Corum und Kyren Williams drehten auf.
Stafford warf bei 31 Passversuchen 22 vollständige Pässe (71,0 Prozent) für 281 Yards und drei Touchdowns ohne Interception - was ein Passer Rating von 131,2 ausmachte. Nacua hatte sieben Passfänge für 167 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns, mit zwölf Läufen erlief Blake Corum 128 Yards Raumgewinn und zwei Touchdowns. Und Kyren Williams holte 84 Yards und einen Touchdown mit 13 Läufen. 249 Yards hatte der Laufangriff der Gäste am Ende gesammelt.
Spätestens im dritten Viertel war mit dem Touchdown-Pass von Matthew Stafford auf Colby Parkinson zum 31:10 alles klar. Parkinson fing den kurzen Pass über sechs Yards über die Mitte im dritten Down. Auf dem Weg zum Touchdown-Pass hatte Los Angeles 74 Yards mit zehn Spielzügen in etwa fünf Minuten zu Beginn der zweiten Hälfte überbrückt. Die Cardinals holten erst im vierten Viertel wieder ein First Down - als es bereits 45:10 für die Rams stand.
Daniel Weber - 08.12.2025

Matthew Stafford und die Los Angeles Rams ließen in Arizona nichts anbrennen. (© Getty Images)
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