Die Helvetic Mercenaries arbeiten an dem Kader für die kommende ELF-Saison 2026. Mit den ersten Rückkehrern und einem Neuzugang aus der AFL versucht das Franchise die in der Vergangenheit aufgetretenen Schwachstellen zu verbessern.
Den Auftakt macht die Rückkehr eines echten Mercenaries-Eigengewächses: Osteen Diacoumidis, Homegrown Defensive Back, trägt in der Saison 2026 wieder Rot und Schwarz. Sein Commitment zum Team ist spürbar, sein Statement deutlich: "Ich kehre zurück, weil es sich vom ersten Spiel an wie ein Zuhause angefühlt hat. Und das beste Gefühl ist, vor den Schweizer Heimfans in der höchsten europäischen Liga zu spielen." Auch Kobe Miranda, bekannt für seine Physis, seine Präsenz und seine Big-Play-Qualitäten, wird wieder für die Mercenaries auflaufen.
Mit Bryce Harper, einer der dominantesten Dual-Threat-Running Backs der Alberta Football League, wird in 2026 das Trikot der Helvetic Mercenaries überstreifen. Über 3.000 Total Yards in nur 16 Spielen und zwei Titel mit den Calgary Gators, dazu dreimal League MVP sprechen für Harper, der eine Menge Vorschusslorbeeren für sein Team hat: "Ich habe mich für die Mercenaries und die Schweiz entschieden, weil ich hier eine Organisation sehe, die bereit ist, auf höchstem Niveau zu spielen. Exzellenz und Professionalität sind mir wichtig - und dieses Team hat das Potenzial, etwas Großes zu erreichen. Ich bin bereit, meinen Teil dazu beizutragen."
Wittig - 08.12.2025

Die Helvetic Mercenaries arbeiten weiter an ihren Schwachstellen. (© Frank BAUMERT)
Leser-Bewertung dieses Beitrags:
![]()
Die Helvetic Mercenaries machen weiter Nägel mit Köpfen, auch wenn ihre Ligazugehörigkeit noch nicht veröffentlicht wurde: Nach der Verpflichtung eines neuen Sportdirektors (Wilson Ferretti) im November und der Verlängerung ihres Stadionvertrags in Wil wurde jetzt ein neuer Head Coach präsentiert.
Tony Simmons, ehemaliger NFL Zweitrundenpick und...
![]()
Die Verwirrungen im europäischen Football nehmen vorerst kein Ende. Nachdem vor einigen Wochen die European Football Alliance (EFA) überraschend doch wieder die Zusammenarbeit mit der European League of Football (ELF) gesucht hatte, beendet man diesen Weg nun erneut und beruft sich doch wieder auf eine neue Eigenständigkeit, wie die nachfolgende...
![]()
Fred Armstrong zählt zu den US-Coaches, die den europäischen Football seit Jahren prägen und verstehen. Nach seiner Zeit als Head Coach der Leipzig Kings (2021–2022) und zuletzt als Assistant Head Coach bei Rhein Fire in der Saison 2025 steht nun fest: Armstrong verlässt Rhein Fire und übernimmt 2026 eine Schlüsselrolle bei den Prague Lions.
Doch warum...
Es dauerte ein paar Jahre, aber dann erreichte mit Rhein Fire wenigstens ein anderes Team in Sachen Zuschauerinteresse, Medienpräsenz und Vermarktbarkeit das Niveau der Frankfurt Galaxy. Das war vor allem ein Verdienst von Alexander Leibkind, der 1996 den Posten des General Managers von Oliver Luck übernahm. Der gebürtige Münchner, der 2006 nach einem Herzinfarkt im Alter von nur 54 Jahren verstarb, schaffte es, sein Team mit Ideen, die zum Teil belächelt oder mit Kopfschütteln bedacht wurden, in Düsseldorf immer wieder ins Gespräch zu bringen. "Ich muss dieses Stadion voll bekommen oder...alles lesen