Das Karussell dreht sich weiter

Pat Fitzgerald wurde von Michigan State neu eingestellt. Das "Bäumchen Wechsel Dich Spiel" im College Football Geschäft hat in den letzten Tagen kräftig an Fahrt aufgenommen. Diverse Coaches wurden entlassen und diverse Coaches wurden von den Universitäten eingestellt. So hat die Michigan State University Pat Fitzgerald als neuen Cheftrainer verpflichtet, wie die Hochschule bekannt gab. Die Spartans reagierten schnell und ersetzten damit den ehemaligen Cheftrainer Jonathan Smith, der am Sonntagnachmittag nach zwei Saisons in East Lansing entlassen worden war. Fitzgerald galt als einer der Top-Kandidaten für die Nachfolge bei Michigan State. Für den 50-jährigen Trainer bedeutet dies die Rückkehr in die Big Ten Conference. Er war von 2006 bis 2022 17 Saisons lang an der Northwestern University tätig und hat seitdem kein College Team mehr trainiert. Fitzgerald, ein ehemaliger Linebacker der Hall of Fame und langjähriger Assistenztrainer der Defensive der Wildcats, verließ Evanston mit einer Gesamtbilanz von 110 Siegen und 101 Niederlagen. Ausserdem nahmen seine Teams an zehn Bowls teil und gewann fünf Bowl Siege.

Die Suche nach einem neuen Football Head Coach ist auch für UCLA vorerst beendet. Bob Chesney, bisheriger Head Coach der James Madison Bruins, wird die Mannschaft übernehmen und damit seinen ersten Job in einer Power Four Conference antreten. Chesney tritt die Nachfolge von DeShaun Foster an, der nach einem schlechten Start in sein zweites Jahr als UCLA Head Coach Anfang der Saison 2025 entlassen wurde. Laut der Gehaltsdatenbank hätte Chesney für die Saison 2025 ein Gehalt von 833.495 US-Dollar erhalten, wovon 140.000 US-Dollar als Bonus für die Mitarbeiterbindung zurückgestellt wurden, der aber nun nicht ausgezahlt wird. Chesney bringt eine lange Erfolgsbilanz auf allen NCAA-Ebenen mit nach Westwood. Er erreichte mit seinen vorherigen Stationen – Salve Regina (Division III), Assumption (Division II), Holy Cross (Division I FCS) und James Madison (Division I FBS) jeweils das Conference Meisterschaftsspiel. In seiner Karriere kann Chesney eine Bilanz von 131 Siegen und 51 Niederlagen, vier Conference Meisterschaften und zahlreiche Auszeichnungen als Trainer des Jahres vorweisen. Chesneys jüngster Erfolg war der Aufstieg in die FBS während seiner zweijährigen Amtszeit bei James Madison. Obwohl einige der Topspieler der Dukes zusammen mit dem ehemaligen Head Coach Curt Cignetti nach Indiana wechselten, hielt Chesney das Programm mit neun Siegen in seiner Debütsaison mehr als über Wasser. Mit seinem zweiten Team erreichte er in diesem Jahr eine Bilanz von elf Siegen und einer Niederlage und brachte James Madison in die Position, sich für die College Football Playoffs der Group of Five zu qualifizieren.

Als Verpflichtung der Woche kann sicherlich die von Lane Kiffin bezeichnet werden. Das "Tauziehen" zwischen seinem bisherigen Arbeitgeber Ole Miss und Florida, beziehungsweise LSU, hat die letztgenannte Universität gewonnen. Ob sich LSU als Gewinner bezeichnen kann, wird sich aber natürlich noch herausstellen. Seinen Vertrag als neuer Head Coach der Tigers lässt Kiffin sofort in die Riege der drei bestbezahlten Trainer im College Football aufsteigen. Er erhielt einen Sieben-Jahres-Vertrag über 91 Millionen US-Dollar mit der Möglichkeit auf zusätzliche Erfolgsprämien. Kiffins Vertrag sieht ein Jahresgehalt von 13 Millionen US-Dollar vor und beinhaltet ähnliche Prämienwerte, wie die von Georgias Head Coach Kirby Smart. Kiffin, Smart und Ryan Day sind die einzigen drei Trainer, die jährlich mehr als 12 Millionen US-Dollar vor Prämien verdienen. Smart und Day gehören zu den nur drei aktiven Trainern mit einer nationalen Meisterschaft in ihrem Lebenslauf.

LSU übernimmt zudem die Bonuszahlungen, die Ole Miss hätte zahlen müsste, wenn die Rebels ohne ihn das National Championship Game im Januar gewinnen würden. Das bedeutet, Kiffin könnte bis zu einer Million Dollar zusätzlich verdienen, falls die Rebels ohne ihn die nationale Meisterschaft gewinnen würden.

Bezüglich der Ausstiegsklausel, stünden Kiffin 80 Prozent seines verbleibenden Gehalts zu, sollte LSU ihn ohne triftigen Grund entlassen, wie auch immer "ohne triftigen Grund" zu definieren wäre. Diese Summe würde dann in monatlichen Raten über die restliche Vertragslaufzeit ausgezahlt. Der Vertrag sieht keine Anrechnung vor, falls Kiffin eine andere Anstellung finden sollte.

Kiffin hat bisher in 14 Saisons im College Football eine Bilanz von 117 Siegen und 53 Niederlagen erreicht. Am "Black Friday" führte Kiffin Ole Miss zur ersten regulären Saison mit elf Siegen in der Teamgeschichte, was den Rebels wohl auch die erste Teilnahme an den College Football Playoffs sichert. Ole Miss hat wiederum Defensive Coordinator Pete Golding zum neuen Cheftrainer befördert und sein Trainerstab kann sich auf den Kampf um die nationale College Football Meisterschaft vorbereiten.

Schlüter - 02.12.2025

Pat Fitzgerald wurde von Michigan State neu eingestellt.

Pat Fitzgerald wurde von Michigan State neu eingestellt. (© Getty Images)

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