BYU ist fast am Ziel: Nach dem 26:14-Erfolg bei Cincinnati kann das Team mit einem Heimsieg gegen Central Florida am kommenden Samstag den Einzug ins Big Twelve Championship Game, den man in der letzten Saison mit zwei späten Niederlagen noch verspielt hatte, aus eigener Kraft klarmachen. Und damit blieben die Cougars, die in der CFP-Rangliste vom letzten Dienstag auf Platz 11 lagen, auch ein Kandidat für die Playoffs. Cincinnati wiederum verspielte mit dieser Niederlage, der zweiten in den letzten drei Partien, seine letzte Chance auf das Erreichen des Conference-Finales. "Wir gingen mit dem Wissen ins Spiel, dass sie (die Cougars) eine wirklich gute Mannschaft sind, und gegen eine solche Mannschaft kannst du dir nicht allzu viele Fehler leisten, wenn du als Sieger vom Platz gehen willst. Wir machten heute als ganze Mannschaft definitiv zu viele Fehler", sagte QB Brendan Sorsby, der sein Team viereinhalb Minuten vor Spielende nochmal auf sechs Punkte herangebracht hatte, anschließend unter anderem.
Entscheidend für den Ausgang des Spiels waren zum einen, dass BYU seine offensive Marschroute erfolgreich umsetzen konnte, und zum anderen die von Sorsby angesprochenen Fehler. BYU bestimmte das Geschehen an der Line of Scrimmage und konnte immer wieder Räume für erfolgreiche Läufe von RB LJ Martin, der letztlich 222 Yards holte und zwei der drei Touchdowns seines Teams erzielte, öffnen. "Ich bin stolz auf LJ und die gesamte Offense. Wir waren in der Lage, den Ball zu halten und viele First Downs zu holen. Das ist unsere Spielweise", sagte Head Coach Kalani Sitake dazu. BYU war letztlich fast zwei Drittel der Spielzeit in Ballbesitz. Dennoch hatte auch Cincinnati genügend Chancen, um Punkte zu erzielen. Aber ausgerechnet der sonst so zuverlässige K Stephen Rusnak hatte einen ganz schlechten Tag und vergab drei Field-Goal-Versuche (40, 42 und 48 Yards). Dazu kam dann noch ein an BYUs 3-Yard-Linie erfolglos ausgespielter vierter Versuch im ersten Spielzug des zweiten Viertels, wodurch der beste Angriff der Bearcats ohne Punkte blieb.
BYU schien das Spiel ergebnismäßig im Griff zu haben, als es in der ersten Minute des vierten Viertels einen mehr als sechsminütigen Angriff mit einem 32-Yard-Field-Goal zum 20:7 abschloss und Cincinnati im Gegenzug nach Erreichen von BYUs 17-Yard-Linie durchb einen Fumble eine weitere gute Chance ausließ. Beim nächsten Angriff (8 Spielzüge, 86 Yards) machten es die Bearcats dann besser und schlossen diesen vier Minuten und 30 Sekunden vor Spielende mit einem 9-Yard-Pass von Sorsby auf WR Jeff Caldwell zum 14:20 ab. BYUs beeindruckende Antwort war ein Angriff, bei dem es keinen einzigen Pass warf (neun Läufe für 75 Yards) und den es 51 Sekunden vor Spielende mit dem Touchdown zum 26:14 (33-Yard-Lauf von Martin) krönte.
Hoch - 23.11.2025

BYUs Head Coach Kalani Sitake hat nach dem 26:14-Sieg bei Cincinnati gute Chancen auf den Einzug in die Playoffs. (© Getty Images)
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