Mit 34:12 schlugen die Pittsburgh Steelers die Cincinnati Bengals, mussten in der zweiten Hälfte allerdings auf Quarterback Aaaron Rodgers verzichten, der vor der Pause bei einem Schlag aufs linke Handgelenk wohl einen kleinen Haarriss am Knochen davontrug. Erste Röntgenaufnahmen ließen vermuten, dass es kein längerer Ausfall werden muss, genauere Untersuchungen sollten aber erst am Montag vorgenommen werden.
Für die Partie gegen Cincinnati, das selbst lange Zeit auf den verletzten Joe Burrow verzichten muss und mit der siebten Niederlage binnen zwei Monaten die Playoffs wohl abschreiben darf, spielte es keine Rolle. Rodgers hatte die Steelers in der ersten Serie per Pass auf Kenneth Gainwell zum 7:0 geführt, Burrow-Vertreter Joe Flacco dies zwar mit einem Touchdown-Pass auf Tee Higgins beantwortet, kurz vor Ende des dritten Viertels aber bei einem weiteren Passversuch auf Higgins den Ball in die Arme von Kyle Dugger geworfen.
Dugger brachte den Ball über 73 Yards zurück in die Bengals-Endzone und die Steelers damit 20:9 in Führung. Die Bengals antworteten nur noch mit einem zweiten Field Goal von Evan McPherson. Dazu entpuppte sich Mason Rudolph als diesmal würdiger Rodgers-Vertreter. Rudolph warf insgesamt 12 gültige Pässe für 127 Yards bei 16 Passversuchen. Dabei gelang es ihm ebenfalls einmal, die Steelers mit einer langen Serie übers Feld zu führen - den Touchdown-Pass fing auch hier Kenneth Gainwell.
Knapp vier Minuten blieben da noch für die Bengals, um bei 15-Punkt-Rückstand eventuell eine Wende anzuvisieren. Doch das wurde schon beim ersten Spielzug zur Makulatur. Noah Fant verlor den Ball nach einem Passfang, James Pierre schnappte sich den Ball und sorgte mit dem 34-Yard-Return zum 34:12-Endstand für den zweiten Touchdown der Steelers-Defense.
Daniel Weber - 17.11.2025

Angreifer Kenneth Gainwell holte die anderen zwei Touchdowns für Pittsburgh. (© Getty Images)
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