Die zweite CFP-Rangliste 2025

Eine spannende Frage: Könnte sich Vanderbilt noch ein CFP-Playoff Platz am Ende der regulären Saison sichern?Die zweite Ausgabe der College Football Playoff Rangliste wurde veröffentlicht. Die ungeschlagenen Ohio State Buckeyes bleiben die Nummer 1 vor Indiana und Texas A&M. Auch die ersten fünf Teams blieben im Vergleich zu den ursprünglichen Top 25 unverändert. Der amtierende Champion, die Buckeyes, streben ihre siebte Playoff Teilnahme in den zwölf Jahren seit Bestehen des Playoff-Systems an (2014, 2016, 2019/20, 2022, 2024). Ohio State legte mit Siegen gegen Texas und Illinois einen dominanten Saisonstart hin und besiegte Purdue am Samstag deutlich, um die Erfolgsbilanz zu wahren. Das letzte Spiel gegen einen Gegner aus den Top 25 findet im letzten Spiel der regulären Saison gegen Michigan statt und wird traditionell für viele Emotionen sorgen.

Acht der elf Teams, die in der ersten CFP-Rangliste einer Saison auf Platz 1 standen, erreichten letztendlich die Playoffs. Mit dem erweiterten Teilnehmerfeld von zwölf Teams, das nun zum zweiten Mal ausgetragen wird, ist dies deutlich einfacher. Indiana (10-0, 7-0 SEC) wird voraussichtlich im Big Ten Championship Game auf Ohio State treffen. Die Mannschaft konnte sich knapp mit 27:24 gegen Penn State durchsetzen und bleibt damit ungeschlagen. Die letzten beiden Spiele finden gegen Teams mit einer Gesamtbilanz von 5-14 (1-12 in der Big Ten) statt. Alabama und Georgia komplettieren die Top Fünf, die zum zweiten Mal in Folge ausschließlich aus Teams der Big Ten und der SEC bestehen. Die wichtigste Entscheidung des CFP Auswahlkomitees in dieser Woche war die Aufwertung von Texas Tech um zwei Plätze vor Ole Miss und Oregon nach dem 29:7 Sieg der Red Raiders gegen BYU. Miami erhält zurzeit und trotz Platz 15 in der Rangliste als bestplatziertes Team der ACC den elften Startplatz.

South Florida sicherte sich am Dienstag als bestplatziertes Team der Group of Five den letzten der zwölf Playoff-Plätze auf Platz 24. Da das Playoff-Modell mit zwölf Teams den fünf bestplatzierten Conference Champions einen automatischen Startplatz gewährt, wird USF aktuell als Favorit auf den Sieg in der American Athletic Conference und damit auf den letzten Platz gehandelt. Sollte ein Team der Group of Five die Endplatzierung nicht erreichen, würde das CFP Auswahlkomitee entscheiden, welcher Conference Champion den letzten Platz erhält.

So etwas möchte außerhalb der SEC niemand hören, aber die Schlussphase der Saison verläuft vielversprechend für diese Conference, die sich seit Langem für eine weitere Erweiterung einsetzt. Es besteht die Möglichkeit, dass mindestens fünf Teams zehn Siege erobern, falls Oklahoma (Platz 11) Alabama schlägt und Texas (Platz 10) an diesem Wochenende Georgia bezwingt. Das könnte zu einem Engpass für diverse Wild Card-Teams anderer Conferences – und auch für Notre Dame – führen, falls das Auswahlkomitee die Kriterien der Spielstärke und des Spielplans überbetont. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass Texas A&M, Alabama, Ole Miss und Georgia sich mit Siegen an diesem Wochenende jeweils einen Platz sichern. Vanderbilt bliebe dann als einziges SEC-Team mit der Chance auf die Playoffs (zehn Siege). In diesem Fall könnte sich die Situation so entwickeln, dass der fünfte SEC-Platz – und vierte Wild Card-Platz – zwischen den Commodores und einem Team aus Texas mit neun Siegen entschieden wird, falls die Longhorns Texas A&M in zwei Wochen schlagen. Georgia, auf Platz 5 der zweiten Rangliste des Komitees, kann sich durch Siege in allen verbleibenden Spielen noch einen der ersten vier Plätze und ein Freilos in der ersten Runde sichern, ist aber auf Schützenhilfe angewiesen. Wenn aber Oklahoma dieses Wochenende Alabama schlägt und die Crimson Tide im letzten Spiel der regulären Saison gegen Auburn gewinnt, erreicht Alabama das SEC Championship Game. Verliert Alabama dann gegen Texas A&M, werden die viertplatzierten Crimson Tide am Tag der Playoff Auswahl bei einer Bilanz von 10-3, t von Georgia stark bedrängt. Würde das Auswahlkomitee Alabama gegen die Bulldogs tauschen und ihnen trotz des direkten Sieges im September aufgrund der besseren Gesamtbilanz das letzte Freilos in der ersten Runde geben? So ein Szenario wäre denkbar. Georgia würde mit einer Siegesserie von acht Spielen in die Playoffs gehen und würde davon profitieren, dass sie gegen Teams aus Texas und Georgia Tech im letzten Monat gewonnen haben.
Die Ducks und Trojans treffen erst am 15. November aufeinander, aber dieses Duell ist wohl das wichtigste Spiel im Kampf um die Playoff-Plätze der Big Ten, vorausgesetzt, die achtplatzierten Ducks schlagen Minnesota und die Nummer 17, USC, setzt sich dieses Wochenende gegen Iowa durch. Mit einem Sieg in allen verbleibenden Spielen würde Lincoln Rileys Team in der Rangliste aufsteigen und sich einen der letzten Wild Card-Plätze sichern, da sie zuvor gegen ein potenziell zehnmal siegreiches Michigan gewonnen haben – falls die aktuell auf Platz 18 rangierenden Wolverines Ohio State zum fünften Mal in Folge überraschend schlagen sollten – und zudem starke Siege gegen die Hawkeyes und Ducks einfahren würden.

Trotz des Appells von Texas Tech Head Coach Joey McGuire, die Big 12 nach dem 29:7 Sieg seines Teams gegen die Cougars am vergangenen Wochenende zu mehr Playoff-Teilnahmen zu bewegen, machte das Auswahlkomitee mit seiner Einschätzung der Conference im Vergleich zur SEC und Big Ten deutlich, wie sie die Conference einstuft. BYU von Platz 7 auf Platz 12 hinter Texas und Oklahoma zurückzustufen, zeigt, dass die Big12 noch viel Arbeit vor sich hat, wenn sie zwei Teams in die Playoffs bringen will. Das beste Szenario für die Cougars wäre ein Sieg in den nächsten drei Spielen gegen TCU, Cincinnati und UCF, um das Big 12 Meisterschaftsspiel zu erreichen. Dort hätte BYU die Chance auf ein Revanchespiel gegen die Red Raiders und würde mit einem Sieg die Playoffs erreichen.

Das Komitee müsste anschließend entscheiden, wie mit Texas Tech umzugehen ist. Letzte Saison wurde SMU als letztes Team nominiert, nachdem es die Saison mit 11-1 beendet hatte, bevor es im ACC-Meisterschaftsspiel gegen Clemson verlor. Dadurch erhielt die Conference zwei Startplätze. Obwohl dieses Komitee anders zusammengesetzt ist und man die Ergebnisse nicht wirklich von Jahr zu Jahr vergleichen kann, könnte sich die Geschichte wiederholen und die Big 12 zwei Teams stellen, falls die weit verbreitete Annahme zutrifft, dass die Conference Meisterschaft die Setzliste nicht wesentlich beeinflusst.

Die College Football Playoff-Rangliste vom 11. November 2025:

01. Ohio State (9-0)
02. Indiana (10-0)
03. Texas A&M (9-0)
04. Alabama (8-1)
05. Georgia (8-1)
06. Texas Tech (9-1)
07. Ole Miss (9-1)
08. Oregon (8-1)
09. Notre Dame (7-2)
10. Texas (7-2)
11. Oklahoma (7-2)
12. BYU (8-1)
13. Utah (7-2)
14. Vanderbilt (8-2)
15. Miami (FL) (7-2)
16. Georgia Tech (8-1)
17. USC (7-2)
18. Michigan (7-2)
19. Virginia (8-2)
20. Louisville (7-2)
21. Iowa (6-3)
22. Pittsburgh (7-2)
23. Tennessee (6-3)
24. South Florida (7-2)
25. Cincinnati (7-2)

Schlüter - 12.11.2025

Eine spannende Frage: Könnte sich Vanderbilt noch ein CFP-Playoff Platz am Ende der regulären Saison sichern?

Eine spannende Frage: Könnte sich Vanderbilt noch ein CFP-Playoff Platz am Ende der regulären Saison sichern? (© Getty Images)

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