Eagles bestehen in Green Bay

DeVonta Smith lieferte in Green Bay den einzigen Eagles-Touchdown.Titelverteidiger Philadelphia Eagles hat auch sein zweites Auswärtsspiel bei einem Gegner aus der NFC North gewonnen: Gegen die Green Bay Packers setzten sich die Eagles am Montagabend knapp mit 10:7 durch. Für die Packers war es die zweite Heimniederlage in Folge mit drei Punkten Unterschied. Hatten die Carolina Panthers letzte Woche mit einem Field Goal in der Schlusssekunde die Entscheidung besiegelt, scheiterte dieses Mal am Ende Packers-Kicker Brandon McManus mit einem 64-Yard-Field-Goal-Versuch zum Ausgleich.

Viel weiter als bis zur 46-Yard-Linie Philadelphias, wo der letzte Spielzug angespielt wurde, waren die Gastgeber in den 59 Minuten vor der letzten halben Spielminute bereits nicht gekommen. Drei Quarterback Sacks musste Green Bay hinnehmen (allesamt in der ersten Hälfte), während die Angriffslinie der Eagles sicherer wirkte und den Gegner nicht zum eigenen Quarterback durchließ. Für Philadelphia war Nakobe Dean so am Ende einer der Matchwinner - sein Quarterback Sack 30 Sekunden vor der Pause war nicht nur der zweite in Folge für Packers-Quarterback Jordan Love, sondern führte auch zu dessen Fumble in aussichtsreicher Position in Philadelphias Spielfeldhälfte.

So ging es mit einem 0:0 in die Pause. Denn auch Philadelphia war in der ersten Hälfte nur einmal ins Territorium des Gegners gekommen, in der ersten Angriffsserie. Auch da beendete ein Fumble des Quarterbacks den Vorwärtsdrang abrupt. Spielmacher Jalen Hurts offerierte für die Eagles zwar eine verlässliche Performance und warf keine Interception, doch auf den einzigen Touchdown-Pass musste er bis in den letzten Abschnitt warten. Dann aber war es die Entscheidung, als die Eagles zehn Minuten vor Schluss mit dem Pass von Jalen Hurts auf DeVonta Smith 10:0 in Führung gingen. DeVonta Smith fing den langen Touchdown-Pass über 36 Yards über die linke Seite im ersten Down. Auf dem Weg zum Touchdown-Pass überbrückte Philadelphia 80 Yards mit vier Spielzügen in etwa zwei Minuten - die längste Angriffsserie des Abends. DeVonta Smith machte bei seinen vier Fängen insgesamt 69 Yards und damit im Schnitt 17,3 Yards.

Fünf Minuten später konterten die Packers zwar ihrerseits mit einer ähnlichen Serie, als die zuvor auf beiden Seiten starken Defensivreihen nun doch etwas müder wurden. Die Offense nutzte nun verstärkt Passspiel. Der längste Spielzug des Drives war der Pass auf Bo Melton für 10 Yards Raumgewinn und ein neues First Down an der eigenen 38-Yard-Linie. Von Bedeutung war auch der Pass auf Dontayvion Wicks für 10 Yards Raumgewinn und ein neues First Down an der gegnerischen 34-Yard-Linie - den entscheidenden Fortschritt lieferte aber eine Defensive Pass Interference von Jihaad Campbell. Josh Jacobs lief aus sechs Yards zum 7:10. Jacobs hatte am Ende der Partie 74 Yards auf seinem Konto.

Was bei 21 Läufen sowohl absolut als auch per Lauf besser war als die Ausbeute der 22 Läufe von Eagles-Running-Back Saquon Barkley mit 60 Yards. Auch jetzt behielt die Packers-Verteidigung den im Griff, sodass es den Eagles zweimal nicht gelang, lange genug auf dem Feld zu bleiben, um den Sieg vorzeitig zu sichern. Die erste Chance der Packers endete mit ihrem nächsten Fumble, als Jacobs gerade versuchte, noch einmal die Mittellinie zu überqueren. Bei der zweiten Chance blieben keine Auszeiten mehr und nur noch 27 Sekunden, was nicht genügte, um McManus in eine gute Ausgangslage für seinen Schuss zu bringen.

Mit den zwei Niederlagen am Stück sind die Packers in der eigenen Division nun auf Rang drei zurückgefallen. Nach einem Besuch der New York Giants stehen sie in den Wochen um Thanksgiving herum vor den Duellen mit allen drei Gruppenrivalen - am Feiertag selbst als Gäste des neuen Tabellenführers Detroit Lions bei dessen traditionellen Festtags-Spiel. Philadelphia vergrößerte nicht nur seinen klaren Vorsprung in der NFC East, sondern verteidigte auch Platz eins in der gesamten NFC sieggleich mit Seattle und Los Angeles, aber mit nur einer Niederlage innerhalb der Conference. Dies gerät kommende Woche aber auf den Prüfstand, denn dann sind die Detroit Lions als Herausforderer in Philadelphia zu Gast. Diese Paarung gilt als möglicher Test für ein denkbares NFC Championship Game im Januar. Die Lions liegen derzeit einen Sieg gegenüber den Eagles im Hintertreffen - schaffen sie in Philadelphia nicht den Sieg, dürften sie langsam Abschied vom Ziel nehmen, als Nummer eins der NFC in die Playoffs kommen zu können.

Daniel Weber - 11.11.2025

DeVonta Smith lieferte in Green Bay den einzigen Eagles-Touchdown.

DeVonta Smith lieferte in Green Bay den einzigen Eagles-Touchdown. (© Getty Images)

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